Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis

Ausgangspunkt der rund 19 Kilometer langen Tour war der Ortsrand von Mainhausen-Zellhausen nahe den dortigen Sportanlagen. Schon nach wenigen Schritten erreichte die Gruppe den Königsee. Für ein Bad war es trotz der angenehmen Temperaturen zwar noch zu kühl, doch entgegen der Wettervorhersage zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und sorgte für ideales Wanderwetter. Am nördlichen Ortsrand führte der Weg danach vorbei am Segelfluggelände Zellhausen und einem Damwildgehege.

Über die Dudenhöfer Wegschneise wanderte die Gruppe unter der Autobahn A3 hindurch in die ausgedehnten Kiefern- und Laubwälder. Das frische Grün der Bäume und immer wieder sonnige Abschnitte verliehen der Strecke einen besonderen Reiz. Kurz vor Babenhausen verließ die Wandergruppe den Wald und erreichte über die Frankfurter Straße und die Fahrstraße das Zentrum von Babenhausen. 

Im „Landhaus Zum Schwanen“ wartete eine wohlverdiente Mittagsrast auf die Teilnehmenden, bevor der zweite Abschnitt der Wanderung mit einem Rundgang durch die Altstadt begann. Zahlreiche liebevoll erhaltene Fachwerkhäuser säumten den Weg. Besonders sehenswert war das Breschturm-Ensemble mit Burgmannenhaus und der Hexenturm mit dem ältesten Fachwerkbau, der bereits im Jahr 1442 errichtet wurde.

Über den Platz an der Stadtmühle und vorbei am Schloss verließ die Gruppe am Wasserturm die Stadt in Richtung Harreshausen. Auf der eindrucksvollen Ulmenallee mit ihren imposanten Baumreihen erreichte die Wandergruppe schließlich die außerhalb des Ortes gelegene „Schöne Eiche“. Die über 600 Jahre alte Stieleiche, wegen ihrer markanten Wuchsform auch „Königin der Pyramideneichen“ genannt, zählt zu den ältesten Bäumen Hessens. Dort blieb genügend Zeit für eine Pause und das obligatorische Gruppenfoto.

Anschließend führte der Rückweg erneut durch herrliche Waldabschnitte, deren vielfältige Grüntöne im Sonnenlicht besonders eindrucksvoll wirkten. Über den Babenhäuser Weg und den Fischerweg ging es zurück Richtung Zellhausen. Die Autobahn A3 wurde diesmal bequem über eine Brücke überquert. Zum Abschluss der ungewöhnlich langen Wanderung passierte die Gruppe die Sendefunkstelle Mainflingen. Von dort wird das Zeitzeichensignal DCF77 ausgestrahlt, das Funkuhren in weiten Teilen Mitteleuropas steuert.

Etwas müde, aber zufrieden erreichten die Wanderinnen und Wanderer nach 19,2 Kilometern, rund 110 Höhenmetern und einer reinen Gehzeit von viereinhalb Stunden wieder ihren Ausgangspunkt in Zellhausen. Die nächste Wanderung findet am 3. Juni 2026 statt. Details hierzu findet man auf der Internetseite der Bürgerhilfe Maintal e.V. unter buergerhilfe-maintal.de (Veranstaltungen und Termine).

Autor: Rainer Moselewski (mit Hilfe von ChatGPT)

mainhasbuegrmaina az

Die Wandergruppe der Bürgerhilfe Maintal e.V. vor dem Naturdenkmal „Schöne Eiche“ bei Harreshausen.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


Thermo Sun
Harth & Schneider
VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG
Kreiswerke Main-Kinzig

online werben

Höfler Fenster
Autohaus Koch
Autohaus Nix
Messe Wächtersbach
CID

vogler banner

Evonik

vogler banner

Online Banner 300x250px MoPo 2