Zu einem kostenlosen Workshop „Fotos im Verein - ein ganz heißes Eisen" und „Hessisch babbele“ hatte am vergangenen Donnerstag die Vereinsbetreuung der Stadt Maintal ins Bürgerhaus Hochstadt eingeladen.
Zu einem kostenlosen Workshop „Fotos im Verein - ein ganz heißes Eisen" und „Hessisch babbele“ hatte am vergangenen Donnerstag die Vereinsbetreuung der Stadt Maintal ins Bürgerhaus Hochstadt eingeladen.
In Zusammenarbeit mit dem Rechtsanwalt und Experten für Vereinsrecht Malte Jörg Uffeln aus Gründau erhielten interessierte ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder aus Maintal eine Einführung in das wichtige Thema Bildrechte und Nutzung von Fotos im Rahmen von Vereinsveröffentlichungen wie Festschriften oder Internetseiten. Mit viel Wissen und Humor führte Malte Jörg Uffeln, der vielen Vereinsmitgliedern durch seine Zusammenarbeit mit der Stadt Maintal bereits bekannt war, durch einenkurzweiligen, lehrreichen und unterhaltsamen Abend.
Bürgermeister Erhard Rohrbach ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie den Referenten persönlich zu begrüßen. Bei Malte Jörg Uffeln, der kürzlich in Steinau an der Straße zum Bürgermeister gewählt wurde, bedankte er sich gleichzeitig für die zahlreichen kompetenten Seminare, die der Rechtsanwalt in den letzten Jahren für die Maintaler Vereinsmitglieder gehalten hat. Seinem neuen Amtskollegen überreichte Rohrbach außerdem er eine Brotdose mit dem Logo der Stadt – denn, so der Maintaler Rathauschef: „Die Abende als Bürgermeister sind lang, und da ist es immer gut, wenn man etwas zu essen dabei hat“. Trotz der Vermutung von Erhard Rohrbach, dass Malte Jörg Uffeln mit seinem neuen Amt nicht mehr die Zeit fände, weitere Seminare anzubieten, bleibt der Vereins-Fachmann der Stadt Maintal erhalten: Er sagte zu, im nächsten Jahr wieder zur Verfügung zu stehen. Ideen für spannende Themen gebe es bereits genug, so Uffeln.
Im ersten Teil der Veranstaltung informierte der Rechtsanwalt die Maintaler Vereinsvertreter dann darüber, was Vereine bei der Nutzung von Bildern beachten sollten. So sollte etwa nach Möglichkeit stets vorher geklärt werden, ob die fotografierten Personen mit der Aufnahme einverstanden sind. „Wichtig ist es, dass der Fotograf gleichzeitig erläutert, für welchen Zweck er das Bild verwenden möchte – beispielsweise für die Tageszeitung oder die vereinseigene Internetseite (Zweckübertragungslehre). Dann ist man immer auf der sicheren Seite“, so der Fachmann. Bei der Verwendung von Fotos, die man nicht selbst gemacht hat, gilt besondere Vorsicht, denn hier muss vor der Veröffentlichung auf jeden Fall das Einverständnis des Fotografen eingeholt werden.
Nach der Theorie in Sachen Fotos ging es bei dem Vereinsseminar dann noch etwas humorvoller weiter: „ Hessisch babbele“ lautete die Überschrift für den zweiten Teil des Abends. Ganz nach dem Motto „ Wer nix uff´s Stöffche hält, der duht aam laad! Nix so uff dere Welt mecht aam so Fraad“ (Friedrich Stoltze) konnten die Teilnehmer beim von der Hochstädter Kelterei Höhl gesponserten „Äppelwoi“, für den es im Hessenland übrigens 16 verschiedene Schreibweisen gibt, „Hessisch babbele“ lernen. Mit viel Gelächter, neuen Erkenntnissen über die hessischen Mundarten und dem einen oder anderen „Schoppe“ ging der Abend schließlich zu Ende.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de