Jürgen Heraeus: Starke Kinder zwingt keiner in die Knie

Maintal

Anlässlich des 25. Geburtstags der UN-Kinderrechtskonvention besuchten kürzlich Kinder verschiedener Altersgruppen das Maintaler Rathaus.

VORSPRUNG - Print ist offline!

heramaintalheramaintal1heramaintal2Dort trafen sie auf Dr. Jürgen Heraeus, den Vorstandsvorsitzenden von UNICEF Deutschland. Nach einer musikalischen Begrüßung des Schulchors der Werner-von-Siemens-Schule hatten die Dritt-und Viertklässler der Fritz-Schubert-Schule die Möglichkeit, ihre Fragen rund um die Kinderrechte direkt an den prominenten Besucher zu stellen. Initiiert und moderiert wurde die Veranstaltung von Monika Böttcher, der Kinderbeauftragten der Stadt Maintal.

Der Vorstandsvorsitzende von UNICEF ist in den Tagen vor dem 25. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November besonders gefragt. „Wir freuen uns deshalb sehr darüber, dass Dr. Heraeus dennoch die Zeit gefunden hat, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.“, so Bürgermeister Erhard Rohrbach in seiner Begrüßung. „Starke Kinder halten felsenfest zusammen. Pech und Schwefel die sind gar nichts gegen sie. Ihren Rücken lassen sie sich nicht verbiegen. Starke Kinder die zwingt keiner in die Knie.“

Nachdem die Kinder der Werner-von-Siemens-Schule mit dem Titel „Starke Kinder“ von Rolf Zuckowski den passenden Einstieg bereitet hatten, waren die Kinder der Fritz-Schubert-Schule an der Reihe. Sie hatten sich im Rahmen ihres Unterrichts intensiv mit der Thematik beschäftigt und stellten vielfältige Fragen: Wieso gibt es Kinderrechte? Wer hat sie erfunden? Wie wird die Einhaltung der Rechte kontrolliert? Warum arbeiten manche Kinder? Haben alle Länder bei der UN- Kinderrechtskonvention unterschreiben? Weshalb stehen die Kinderrechte nicht im Grundgesetz?

Der in Maintal lebende Dr. Jürgen Heraeus beantwortete alle Fragen geduldig und kindgerecht. Er hatte zu jeder Frage auch eine Geschichte parat, die den Kindern seine Antwort veranschaulichte. So berichtete er auf die Frage „Warum sind Sie für UNICEF aktiv?“ von seiner Kindheit. Dort war es noch üblich, dass Kinder in der Schule geschlagen wurden. „Pfötchen nach vorn“, war das Kommando, welches der Lehrer gab, bevor er seinen Schülern mit einem Stock auf die Finger schlug. Aufgrund seiner Erfahrungen möchte Dr. Heraeus Kinder schützen und sich für deren Rechte engagieren, so der Vater von fünf Töchtern.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellten sich die Kinder mit dem prominenten Besuch zu einem Gruppenbild auf. Einige baten Dr. Jürgen Heraeus und Erhard Rohrbach um Autogramme. Für sie war der Besuch im Rathaus ein tolles Erlebnis. Auch Monika Böttcher zieht ein positives Resümee: „Das Wissen über die eigenen Rechte ist wichtig, es bietet den Kindern Schutz. Dass sich mit der Fritz-Schubert-Schule gleich mehrere Klassen so intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt haben, ist vorbildlich.“ Schmunzelnd ergänzt sie: „Nachahmungen sind ausdrücklich erwünscht.“

Foto: Zum Auftakt seines Besuches trug sich Dr. Jürgen Heraeus in das goldene Buch der Stadt Maintal ein.

Foto: Die Fragen der Fritz-Schubert Schülerinnen und Schüler waren bestens vorbereitet.

Foto: Die Kinder waren stolz darauf, gemeinsam mit dem prominenten Besuch für ein Gruppenbild posieren zu dürfen.


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