Stadtteilzentrum: Neues Team führt bewährtes Konzept fort

Maintal

„Das Projekt ‚Soziale Stadt‘ wird in bewährter Form fortgeführt – obwohl die Fördermittel des Bundes und Landes allmählich auslaufen.“, lautet die Botschaft des Ersten Stadtrates Ralf Sachtleber.

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Doch nicht alles bleibt beim Alten: Sabine Müller führte 13 Jahre das Stadtteilzentrum und wurde im Oktober durch Christiane Betz abgelöst. Die neue Quartiersmanagerin wird vor Ort von Martin Scharping unterstützt. Eva Essig, die das Projekt von städtischer Seite aus seit Beginn 1999 leitete, geht Ende Dezember in den Ruhestand. Ihre Aufgabe übernimmt dann ihre Kollegin Katharina Kächelein.

Seit nunmehr fünfzehn Jahren können durch das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt" im Rahmen der Städtebauförderung die Lebensbedingungen in wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadtquartieren verbessert werden. In Maintal wurden zwei Stadtquartiere unter intensiver Beteiligung der Bürgerschaft fortentwickelt: Das Dörnigheimer Westend‘ und das Gebiet ‚Rechts vom Kreuzstein‘ in Bischofsheim. Die neue Quartiersmanagerin in Bischofsheim Christiane Betz ist kein unbekanntes Gesicht: Sie leitete bis zum Abschluss des Projektes im Jahre 2010 das Westendbüro in Dörnigheim. Schwerpunkte des Prozesses waren neben der Sozialraumanalyse die Sanierung des Brüder-Schönfeld-Hauses, die Umgestaltung der dazugehörigen Freifläche sowie Verkehrsberuhigungsmaßnahmen im Bereich der Käthe-Kollwitz-Strasse.

Im Fördergebiet „Rechts vom Kreuzstein“ ist das Stadtteilzentrum Bischofsheim im Dörnigheimer Weg 25 ein großer Erfolg. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 etablierte es sich zur zentralen Anlaufstelle im Quartier. „Hier wird gefeiert, tauschen sich die Besucherinnen und Besucher aus, begegnen sich Kulturen, werden Informationen übermittelt. Es ist ein Platz an dem Leben geteilt wird.“, beschreibt Christiane Betz die zahlreichen Funktionen der Einrichtung. Trägerin des Stadtteilzentrums ist die Maintaler Jugend- und Familienhilfe Die WELLE gGmbH. Die Angebotspalette ist vielfältig: Montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr steht das Haus allen Interessierten zur Sprechstunde offen. Ansonsten locken Frauenfrühstück, Fremdsprachencafé, Nähstube, Sportangebote oder Spieleabende. Das Stadtteilzentrum kann am Wochenende auch für private Feierlichkeiten angemietet werden.

Alle Maßnahmen, die im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“ durchgeführt wurden, finanzierten sich zu etwa zwei Dritteln durch Fördermittel von Bund und Länder, zu einem Drittel durch städtische Gelder. Erster Stadtrat blickt auf die erfolgreichen Projekte zurück: „Neben Sanierung und Umbau des ehemaligen Bankgebäudes und jetzigem Stadtteilzentrums waren die Umgestaltung des Flugzeugspielplatzes, der Neubau des Kinder- und Jugendhauses sowie die Neugestaltung der angrenzenden multifunktionalen Spiel- und Bewegungsfläche wichtige Meilensteine im Bischofsheimer Projekt.“

Bis Ende 2016 wird der Betrieb des Stadtteilzentrums noch durch Fördermittel sichergestellt. „Mit den bisherigen Maßnahmen haben wir vieles erreicht. Nun gilt es, an unserem erfolgreichen Kurs festzuhalten. Deshalb möchten wir seitens des Magistrates mit entsprechenden Mitteln dafür sorgen, dass das Projekt fortgeführt werden kann.“, berichtet Ralf Sachtleber. So sei unter anderem geplant, das Umfeld des Bürgerhauses städtebaulich neu zu gestalten. Das Team hat weitere Ideen für die Zukunft. Christiane Betz und Martin Scharping berichten: „Maintal lebt von Vielfalt. Uns geht es insbesondere darum, Begegnungsanlässe zu schaffen und den interkulturellen Austausch zu fördern. Zudem hat das Thema Gesundheit einen hohen Stellenwert. Wir wollen etwa einen internationalen Garten anlegen. Es geht darum, gemeinschaftlich zu gärtnern, zu ernten, zu essen. Auch eine stärkere Kooperation mit der Freiwilligenagentur streben wir an.“

Christiane Betz und Martin Scharping sind unter Telefon 06109/ 698280 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar Die Angebote des Stadtteilzentrums werden unter http://www.welle.net/projekte/stadtteilzentrum/ präsentiert.


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