Verantwortung zum Schutz des Bodens auch im heimischen Garten

Maintal

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum ‚Internationalen Jahr des Bodens‘ erklärt.

CID

Die Mitgliedsstaaten möchten damit die Bedeutung des Bodens und des Bodenschutzes mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und an die essentielle Notwendigkeit des Bodens als Lebensgrundlage erinnern. Auch der Zweckverband Bioabfallentsorgung Maintal – Bad Vilbel nimmt das Internationale Jahr des Bodens 2015 zum Anlass, Bürgerinnen und Bürger für die Bedeutung des Bodens als Lebensgrundlage sowie den Schutz des Bodens als endliche Ressource zu sensibilisieren.

„Die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln sowie nachwachsender Rohstoffe als zentrale Aufgabe des Bodens ist bekannt. Böden sind jedoch auch Grundlage der Land- und Forstwirtschaft sowie Lebensraum einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt“, erklärt Jochen Pfeifer, Geschäftsführer des Zweckverbandes. Der Boden bindet Nährstoffe, er reinigt und speichert Grund- und Trinkwasser, ist ein wichtiger Baustein für den Hochwasserschutz, funktioniert als Lager für Bodenschätze und Energiequellen und vieles mehr. „Trotz all dieser wichtigen Eigenschaften wird oft vergessen, dass es sich besonders bei fruchtbaren Böden um eine endliche Ressource handelt, die geschützt werden muss“, so Jochen Pfeifer weiter.

Denn der Boden ist in Gefahr: Weltweit gehen täglich fruchtbare Böden durch unterschiedliche Einflussfaktoren wie Erosion, Versalzung, Wüstenbildung oder die Flächenversiegelung verloren. In Deutschland werden täglich allein 74 Hektar Land als Bauland für Straßen, Wohnungen und Gewerbe ausgewiesen. Hinzu kommt die gesteigerte Nachfrage nach Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen durch die wachsenden Bevölkerungszahlen. Die richtige Bodenbewirtschaftung ist für den Erhalt fruchtbarer Böden deshalb unerlässlich. „Nicht nur in der Landwirtschaft, auch im heimischen Garten können wir einiges dafür tun“, betont Jochen Pfeifer. Neben einer standortangepassten und witterungsabhängigen Bodenbearbeitung mit möglichst wenig Abtrag und Verdichtung sollten Landwirte und (Hobby-)Gärtner vor allem darauf achten, den natürlichen Humusgehalt des Bodens durch ausreichende Zufuhr organischer Substanz zu erhalten, erklärt der Experte und verweist auf die hochwertigen gütezertifizierten Komposte aus der Kompostierungsanlage in Maintal-Dörnigheim.

„Im Gegensatz zur bloßen Mineraldüngung hat der Maintaler Qualitätskompost wichtige Vorteile“, so Jochen Pfeifer. Der Kompost gleicht den Humusabbau aus, erhöht den Humusgehalt und führt dem Boden die Stoffe wieder zu, die ihm durch Anbau und Ernte von Gemüsen und Früchten entzogen werden. Kompost intensiviert die Bodenaktivität, speichert Wasser für die Pflanzen und sorgt für eine gute Durchlüftung des Bodens. Pflanzen, die mit Kompost gedüngt werden, entwickeln sich stetig und harmonisch. Auch für schwere, unbelebte Böden im Hausgarten sowie Böden, die wegen eines zu hohen Sandgehalts nicht genug Wasser und Nährstoffe speichern können, ist die Kompostdüngung ein Segen.  „Werden hier hochwertige Komposte richtig eingesetzt, so bringen diese eine entscheidende Verbesserung des Bodens und beeinflussen die Qualität der Ernte positiv“, weiß Jochen Pfeifer.

Weiter erinnert er daran, dass insbesondere im Hobbygartenbau Kompost in vielen Bereichen auch eine gute Alternative zu Torfprodukten darstellt: „Jetzt beginnt wieder die Gartensaison: Blumenkübel auf der Terrasse, Blumentöpfe für die Fensterbank, aber auch Gärten werden frisch bepflanzt und farbenfroh gestaltet. In Gartencentern und Baumärkten stapeln sich die Säcke mit Blumen- oder Pflanzenerde. Viele Hobbygärtner greifen dabei wie gewohnt auf scheinbar bewährte Blumenerde zurück. Doch die wenigsten wissen, dass die meisten dieser Produkte überwiegend aus Torf bestehen – der Stoff, aus dem die wertvollen Moore sind. Kompost dagegen ist ressourcenschonend und mindestens genauso wertvoll“.

Maintaler Qualitätskompost mit der Extrazulassung für naturnahen Landbau ist in 40-Liter- Säcken zum Preis 3,50 Euro erhältlich. Der Verkauf erfolgt durch das Entsorgungsunternehmen Max Spahn & Sohn KG in der Henschelstrasse 11, 63477 Maintal-Dörnigheim. Der Kompost kann sowohl mit Boden vermischt als auch in vorhandene Pflanzungen oberflächlich ausgebracht oder leicht eingeharkt werden. „Es wäre schön, wenn sich auch in Maintal möglichst viele Menschen die Verantwortung zum Schutz des Bodens bewusst machen und unseren Kompost als wichtigen Beitrag zum Bodenschutz verwenden“ so Jochen Pfeifer abschließend.


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