Verzögerung Riederwaldtunnel ist nicht hinnehmbar

Maintal

„Die vom hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir angekündigte erneute Verzögerung zur Umsetzung des Baus des Riederwaldtunnels ist für die Christdemokraten in Maintal nicht hinnehmbar“, so Werner Borger, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung, Bau und Verkehr.

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riederwaldmaintalcduAus diesem Grund bringt die CDU-Fraktion zur kommenden Stadtverordnetenversammlung am Montag, dem 16. November 2015 einen Dringlichkeitsantrag ein, mit dem die Stadtverordnetenversammlung aufgefordert wird, sich gegen die Pläne des grünen Verkehrsministers, den Bau des Riederwaldtunnels weitere zwei Jahre nach hinten zu verschieben auszusprechen.. „Der Anschluss der A 66 zur A 661 ist schnellstmöglich und ohne weitere Zeitverschiebung umzusetzen“, fordert die CDU-Fraktion in Maintal.

„Es kann einfach nicht angehen, dass fadenscheinige Aussagen über eine neue Bevölkerungsprognose für Frankfurt, die sich auf das Verkehrsaufkommen und die nötigen Lärmschutzmaßnahmen auswirken könne, die Begründung für eine derartige Verzögerung sind“, führt Ferdinand Hesse, ebenfalls Mitglied im Ausschuss, aus. Sowohl zu Beginn der Baumaßnahme und noch im vergangenen Jahr verkündete der Frankfurter Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne), dass „es eines der wichtigen Zukunftsprojekte der Stadtplanung, mit einem Potential an Wohnungen für 8.000 bis 10.000 zusätzliche Einwohner sei“. Wusste etwa der Parteifreund des Ministers im Januar 2014 mehr?“ fragen die Christdemokraten an dieser Stelle und können diese Entscheidung nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. „Wir erwarten von der Stadtverordnetenversammlung am Montag ein klares Votum, damit Staus und die damit verbundenen Nachteile für Maintal und die Umwelt von einem grünen Verkehrsminister nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden“ heißt es aus der CDU-Fraktion.

Foto: kilometerlange Staus vor den Toren Frankfurts keine Seltenheit,  durch den Bau des Riederwaldtunnels  könnten sie verhindert werden.


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