Swing: Vor 80 Jahren ein Fall für die Gestapo

Maintal

Swing, eine der harmlosesten Arten, sich mit Musik zu vergnügen, war in Deutschland vor 80 Jahren ein Fall für die Geheime Staatspolizei.

Jugendliche, die statt den Gleichschritt amerikanisch inspirierte Tanzschritte einübten, machten sich in der Zeit des Nationalsozialismus verdächtig. Jugendliche, die sich den staatlichen Jugendprogrammen entzogen und im Verborgenen amerikanisch-englischen Moden nachgingen, wanderten reihenweise ins Jugend-KZ Moringen bei Göttingen.

Mit einer Theateraufführung am Donnerstag, den 23. Juni in der Albert-Einstein-Schule thematisiert die „companie NIK“ aus München diese weitgehend unbekannte Seite der Hitlerzeit. Das Stück trägt den Titel „It don't mean a thing…“ und ist von Veronika Wolff geschrieben. Die Aufführung beginnt um 10.00 Uhr. Sie ist öffentlich zugänglich. Der Verein Brüder-Schönfeld-Forum e.V., der schon zahlreiche Veranstaltungen mit dem Maintaler Gymnasium gefördert hat, trägt einen Teil der Kosten.


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