"Aktiv gestalten": SPD Neuberg positioniert sich pro Fusion

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Mit dem Bürgerentscheid am 10. November haben es die Neuberger und Erlenseer in der Hand, wie es mit den beiden Kommunen weitergeht.

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung hat die SPD Neuberg sich nun für die Durchführung einer solchen Fusion ausgesprochen. Das Thema kommunale Finanzen ist einfach nicht spannend und wenn man davon anfängt hört man förmlich schon das Gähnen der Leute, war man sich in der Versammlung ziemlich einig. Aber wenn man von kommunalen Finanzen redet, geht es eben auch immer um das Portmonee der Bürgerinnen und Bürger. Genau hier sieht die SPD Neuberg einen klaren Vorteil einer Fusion.

„Wir wollen nicht darauf warten, bis die schwarzgrüne Landesregierung die Daumenschrauben für Kommunen so eng angezogen hat, bis Zusammenschlüsse von Städten und Gemeinden unumgänglich sind. Jetzt können wir eine Fusion noch gestalten, wird sie irgendwann von oben diktiert, haben wir nicht mehr so viel Mitsprachemöglichkeiten“, so die Co-Vorsitzenden Michèle Richter und Yasmin Schilling. „Es gibt eine Vielzahl positiver Effekte, die durch eine Fusion erreicht werden können. Sei es ein besseres Angebot durch die Verwaltung oder eben durch die Senkung von Gebühren.“ Aber auch die Möglichkeit einen Bürgerbus zu haben oder mehr in Vereinsförderungen zu investieren, sind in ihren Augen attraktive Aspekte.

Durch eine Fusion bekämen die Kommunen zudem 6,9 Millionen Euro zum Schuldenabbau. Weniger Schulden bedeutet auch gleich wieder weniger Zinslast. Das heißt, es bleibt langfristig mehr Geld um Gebühren zu senken oder Investitionen zu leisten. Zudem erhalten größere Kommunen auch mehr Geld pro Kopf, die sogenannte „Einwohnerveredlung.“

Natürlich verstehe man, dass es für viele Abschreckend sei, wenn die eigene Kommune plötzlich einen anderen Namen bekommen soll, doch nach Ansicht der Sozialdemokraten gibt es für die Bürgerinnen und Bürger keine gravierenden Einschnitte. Jedes Haus bleibe wo es ist „Unserer Ansicht nach können beide Seiten von einer Fusion profitieren“, so Richter und Schilling weiter: „Das möchten wir nutzen.“

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