Landesregierung sieht keinen Handlungsbedarf an Ortseinfahrt

Neuberg
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Bereits nach der Eröffnung der Ortsumgehung Langendiebach – Ravolzhausen (L3193) machte der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Degen die Landesregierung auf die zahlreichen Unfälle an der Ortseinfahrt Neuberg (Knotenpunkt 4) aufmerksam.

Nun erkundigte er sich mit einer Kleinen Anfrage (Drucksache 20/1384) erneut nach dem aktuellen Sachstand. Die Antwort liegt ihm nun vor.

„Zwar teilt der Verkehrsminister mit, dass die Unfallzahl abgenommen habe, allerdings sind aus meiner Sicht 18 Unfälle an dieser Stelle zwischen Januar 2016 und Dezember 2019 noch immer 18 Unfälle zu viel“, so Degen. Diese 18 Unfälle seien vor allem deshalb dokumentiert, weil hier die Polizei hatte ausrücken müssen, bei drei Unfällen mussten zudem Rettungskräfte hinzugezogen werden, wie aus der Antwort hervorgeht. „Als Ursachen für die Unfälle wurden mir Nichtbeachten der Vorfahrt, Fehler bei Abbiegen, überhöhte Geschwindigkeit und Fehler beim Wenden genannt“, so der Neuberger, der die Stelle gut kennt. „Da der Knotenpunkt laut Definition des Verkehrsministers keine Unfallhäufungsstelle mehr darstellt, wird hier auch kein weiterer Handlungsbedarf gesehen. Da ich hier jedoch oft genug erlebt habe, dass es aus reinem Glück nicht zu weiteren Unfällen kam und der Verkehr, allem voran der Schwerverkehr, auf der Strecke weiter zunimmt, werde ich die Situation und das Unfallaufkommen dort weiter im Auge behalten“, kündigte Degen an.

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