Projekt „Neuberg barrierefrei“ erfolgreich durchgeführt

Neuberg
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Neuberg barrierefrei? – unter dieser Überschrift veranstaltete der Behindertenrat Main-Kinzig auf Initiative des Neuberger SPD-Landtagsabgeordneten Christoph Degen, der als Schirmherr der Aktion fungierte, kürzlich eine Exkursion durch die Gemeinde Neuberg.

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Die Idee stieß bei Neubergs neuem Bürgermeister Jörn Schachtner (SPD) von Anfang an auf offene Ohren und so konnten Rathaus, Bürgerhaus, eine Kindertagesstätte und die Gehwege vom Fachgremium des Behindertenrates ganz genau in Augenschein genommen werden und auf ihre Barrierefreiheit überprüft werden. Das fünfköpfige Team des Behindertenrats wurde neben dem Bürgermeister mit zwei Mitarbeitenden der Verwaltung von weiteren Experten begleitet, darunter Martin Schenk vom Rollstuhlbasketballmagazin „Rollt.“ mit Sitz in Neuberg sowie Monika Pauly, Sprecherin des ver.di Arbeitskreises Behindertenpolitik Bezirk Main-Kinzig-Osthessen.

„Der Perspektivwechsel ändert den Blick auf die Probleme, denen Menschen mit Einschränkungen jeden Tag unterliegen“, stellt Jörn Schachtner fest, der die gesamte Exkursion in einem der Rollstühle absolvierte, die das Sanitätshaus Bußfeld & Schiller für die Aktion zur Verfügung gestellt hatte. „Ich danke dem Behindertenrat für seine fachkundige Beratung und allen Kooperationspartnern, dass sie die Gemeinde beim Ziel der Barrierefreiheit so umfassend unterstützen“, so der Bürgermeister.

„Von jetzt auf gleich kann man wohl keine Gemeinde barrierefrei machen. Dank der Exkursion sind wir aber zuversichtlich, dass die Gemeinde bei allen künftig anstehenden Maßnahmen die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen noch stärker im Blick hat“, stellte Melanie Jung, Vorsitzende des Behindertenrats Main-Kinzig, in der Nachbesprechung optimistisch fest. Wünschenswert sei, dass sich weitere Kommunen selbstkritisch den heutigen Anforderungen stellen.

Im Anschluss an die Ortsbegehung diskutierten die verschiedenen Beteiligten die Ergebnisse. Grundsätzlich konnte festgestellt werden, dass alle besuchten Einrichtungen der Gemeinde für die Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich barrierefrei begehbar seien, wenn auch nicht in allen Etagen. Verbesserungsbedarf bestehe beispielsweise bei der Beschilderung von Behindertentoiletten.

Christoph Degen machte abschließend deutlich, dass alle Menschen von Barrierefreiheit profitieren: „Jeder von uns kann einmal auf Barrierefreiheit angewiesen sein, ob durch einen Kinderwagen, einen Rollator oder schlechter werdende Augen. Umso mehr freue ich, dass sich alle Beteiligten einig waren, dass die jüngste Aktion ein erster Schritt war und weitere folgen müssen.“

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