Ehrenamtlichen-Café in der Senioren-Dependance

Von links: Die Ehrenamtliche Erika Ackermann und die Betreuungskraft Sabrina Bartels tauschen sich beim Ehrenamtlichen-Café in der Senioren-Dependance in Neuberg aus.

Neuberg
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Um den Austausch zwischen und mit den Ehrenamtlichen zu fördern, ihr Engagement zu würdigen und sich bei ihnen zu bedanken, laden die die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Ehrenamtlichen in ihren 12 Einrichtungen regelmäßig zu den sogenannten „Ehrenamtlichen-Cafés“ ein.

In gemütlicher Atmosphäre und mit musikalischer Unterhaltung, tauschen sich die Ehrenamtlichen bei Kaffee und Kuchen miteinander aus und kommen auch mit den Mitarbeiter*innen der sozialen Betreuung ins Gespräch – so kürzlich auch in der Senioren-Dependance in Neuberg. Die Ehrenamtlichen der insgesamt vier Senioren-Dependancen des Ronneburger Hügellandes waren eingeladen, ins Haus Neuberg zu kommen und gemeinsam mit dem Team der Sozialen Betreuung einem gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Die Koordinatorin für das Ehrenamt bei den APZ-MKK, Dr. Monika Fingerhut begrüßte die Ehrenamtlichen aus Ronneburg, Hammersbach, Limeshain und Neuberg in der Begegnungsstätte der Senioren-Dependance Neuberg.

Vor der Corona-Pandemie wurden die Ehrenamtlichen aller zwölf Einrichtungen der APZ-MKK einmal jährlich zu einer zentralen Dankes-Veranstaltung eingeladen, beispielsweise zu einem Krimi-Dinner oder zu einer Konzert-Veranstaltung. Da dies in den vergangenen zwei Jahren jedoch nicht möglich war, wurden die Ehrenamtlichen-Cafés eingeführt, um die Zusammenkünfte zumindest in kleinem Rahmen zu ermöglichen, immer jeweils angepasst an die aktuellen Schutzmaßnahmen. Für die feierliche Stimmung bei den Ehrenamtlichen-Cafés sorgen dabei die beiden Musiker, Theo Ruppert an der Geige und Stephan Herget am Keyboard. Bei Kaffee und Kuchen bot sich den Teilnehmenden auch dieses Mal wieder die Gelegenheit, andere Ehrenamtliche und ihre Tätigkeit kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. „Ohne die ehrenamtlichen Mitarbeiter würde uns sehr viel fehlen“, betonte die Fachkraft für soziale Betreuung Sabrina Bartels. Viele Ehrenamtliche bieten Gruppenaktivitäten an, so dass die Bewohner*innen aus den vielfältigen Angeboten am Nachmittag wählen können, was ihnen gefällt.

Erika Ackermann, die seit vielen Jahren in der Senioren-Dependance Neuberg engagiert ist, kommt nicht nur regelmäßig mit Dackeldame Dori zu Besuch in die Einrichtung, um den Bewohner*innen Freude zu bringen, auch ihre Sitztanzgruppe erfreut sich großer Beliebtheit unter den Senior*innen. Silvia Behnke bietet Malkurse an und gibt den Bewohner*innen so Gelegenheit, ihre Kreativität zu erproben. Andere, wie Martina Beck, nehmen sich regelmäßig Zeit, Bewohner*innen zuzuhören und geben ihnen Zeit zum Erzählen – oder bieten, wie Sabine Rolle, in der Senioren-Dependance Ronneburg Übungen an, um das Gedächtnis zu trainieren. Im Austausch miteinander wird den Gästen des Festes schnell deutlich: „Das Gefühl, etwas Sinnvolles und Zufriedenstellendes zu machen, haben alle von ihnen gemeinsam“, berichtet Dr. Monika Fingerhut. Vom ehrenamtlichen Engagement profitieren beide Seiten: Nach Ansicht von Betreuungskraft Bartels kommt den Ehrenamtlichen eine wichtige Rolle zu. „Gerade in den Dependancen schlagen sie die Brücke und bringen den Alltag in die Einrichtung hinein. Die Öffnung nach außen ist im Rahmen der Quartiersentwicklung sehr wichtig“.

Für Fragen rund um das Ehrenamt, können Sie sich per E-Mail an Dr. Monika Fingerhut, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Sabrina Bartels, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

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Von links: Die Ehrenamtliche Erika Ackermann und die Betreuungskraft Sabrina Bartels tauschen sich beim Ehrenamtlichen-Café in der Senioren-Dependance in Neuberg aus.