Leikert: CDU setzt auf Entfesselungspaket für die Wirtschaft

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Über 60 Mitarbeiter an drei Standorten zählt die SWE Sicherheits- und Elektrotechnik GmbH, die ihren Hauptsitz in Nidderau-Eichen hat.

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Besonders stolz war das Unternehmen seit jeher auf seine hohe Ausbildungsquote – doch seit einiger Zeit mangelt es an qualifiziertem Nachwuchs, wie Firmenchef Rolf Schmid der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert, die von Otmar Wörner, Thomas Warlich, Matthias Lochner, Stefanie Birnbaum und Klaus Knapp als Vertreter der CDU Nidderau begleitet wurde, bei einem Rundgang berichtete.

Die SWE GmbH entwickelt, plant, errichtet und wartet passgenaue Lösungen für die Sicherheits- und Elektrotechnik, vom Video- und Einbruchmeldesystem für die Eigentumswohnung bis hin zu hochkomplexen vernetzten Brandmeldeanlagen im industriellen oder gewerblichen Bereich. Dafür braucht es geschulte Fachkräfte, ob Servicemonteure, staatlich geprüfte Techniker oder Elektromeister. Schmid wünscht sich, dass noch mehr für die duale Ausbildung, die sich weltweit zum Exportschlager entwickelt habe, geworben wird.

Ein weiteres Thema, das den Unternehmer umtreibt, ist der Rohstoffmangel, der sich während Corona verstärkt habe, und auch das Handwerk vor große Herausforderungen stellt. Die Abhängigkeit von Staaten wie China und Indien sei in der Krise noch deutlicher geworden. Auch Leikert betonte, dass es das gemeinsame Ziel von Deutschland und Europa sein müsse, wieder unabhängiger von Drittstaaten außerhalb der EU zu werden.

"Die CDU setzt auf ein Entfesselungspaket für die Wirtschaft. Neben Investitionen in Forschung und Innovation sollen Unternehmen von Bürokratiekosten in Millionenhöhe entlastet und Gründer gefördert werden. Geht es nach der Union, bleiben die Lohnzusatzkosten bei maximal 40 Prozent. Die Steuerlast für Gewinne, die im Unternehmen verbleiben, soll perspektivisch auf 25 Prozent gedeckelt werden. „Wenn wir wollen, dass unser Land mit Schwung aus der Corona-Krise kommt, müssen wir die Wirtschaft gezielt ankurbeln. Steuererhöhungen, wie sie z.B. SPD und Grüne fordern, wären in dieser Situation Gift“, betonte Katja Leikert. Sie will auch künftig gezielt den persönlichen Austausch mit heimischen Unternehmen suchen, um Anregungen aus der Praxis mit in die politische Diskussion nach Berlin zu nehmen.



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