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Ein Kräuterbeet bietet zusätzliche Würze. Im Rahmen des Frühjahrsempfangs erhielt der OGV Eichen 1902 für sein umfassendes Engagement den Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis der Stadt Nidderau. Im Sommer kann der Verein bei seinem Hochbeetprojekt die Ernte einfahren. Bürgermeister Andreas Bär (SPD) machte sich bei einem Besuch ein Bild von den umfangreichen Aktivitäten des Vereins. Und der Rathauschef durfte im Beisein des Vorsitzenden Willi Bayer, dessen Gattin Doris und seinem „Vize“ Klaus Stelz etwas tun, was man jedem Verwaltungsangestellten gemeinhin unterstellt – Erbsen zählen.

 „Es ist toll, wie sich der Verein für Umwelt und Natur einsetzt. Noch mehr beeindruckt es mich, wie es gelungen ist, neue Mitglieder und vor allem junge Familien für den Verein zu begeistern“, lobte Bär das neue Gemeinschaftsgefühl rund um Baum und Beet. Die Zahl der Mitglieder ist von 130 auf über 280 gestiegen. Darunter sind über 50 Kinder. Auch beim OGV Eichen gibt es ältere Menschen, die Apfel, Mirabelle und Quetsche zu Wein und Schnaps veredeln. Aber beim OGV Eichen gibt es auch viele Familien in den 30ern und 40ern, die mit ihren Kindern die Lust am Gärtnern entdeckt haben. „Hier passiert was“, stellt Vorsitzender Willi Bayer lapidar fest.

 Der Boom um Baum und Beet sei die Folge von „vielen Dingen, die gut ineinandergegriffen haben“, sagt Bayer. Mit Baumpatenschaften weckte der Verein das Interesse bei einer jüngeren Klientel.  Dank Mund-zu-Mund-Propaganda und einer progressiven Pressearbeit haben Inzwischen über 25 Familien eine Patenschaft übernommen. Die Pandemie erwies sich als zusätzlicher Schub für das Interesse an der Pflege von Pflanzen. Feste, Ausflüge, Vorträge, Baumschnittkurse und gemeinsames Keltern fördern den Zusammenhalt.

 Vorsitzender Bayer, bis zu seinem Renteneintritt in der Getränkebranche aktiv, dankte Bürgermeister Bär für die Unterstützung der Stadt Nidderau, die weit über die Prämie für den Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis hinausgeht. 2023 stellte die Stadt dem OGV ein brachliegendes Gelände am Nidderufer zur Verfügung. Die 350 Quadratmeter Wildwuchs wurde von den Mitgliedern gerodet, aus dem Grünschnitt eine Schutzhecke für Insekten, Vögel und Kleintiere angelegt. Auf der neu entstandenen Freifläche entstanden unter anderem acht Hochbeete, von denen drei von der Stadt gesponsert wurden. „Gemeinsam Gärtnern“ heißt eine der Arbeitsgruppen, die die Pflege der Hochbeete übernimmt, Interessierten Tipps gibt und beispielsweise den Gießdienst per Mobiltelefon-App organisiert.

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