Es entstand der Eindruck, dass der Jahresbeginn mit dem Frühlingsanfang zusammengefallen ist – also, sehr gute Wetterbedingungen für diese Veranstaltung. Das erste Zwischenziel, das erreicht werden sollte, war das „Drei-Länder-Eck“. Der Weg führte an der „Lehmkaute“ vorbei und an verschiedenen Feldholzinseln, die im Rahmen der Biotopvernetzung in den 1990er Jahren entstanden. In Wegnähe flogen einige- inzwischen seltenen- Rebhühner auf. Am Horizont war eine kleine keilförmige Formation von Kranichen zu sehen – Vögel des Glücks und der Treue.

Das „Drei-Länder-Eck“ ist ein kleiner Platz mit einer Ruhebank, zwei historischen Grenzsteinen und einer neu gepflanzten Sommerlinde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einige Informationen zu diesem Ort. Der Platz ist ein Symbol für den Zusammenschluss der Gemeinden Erbstadt und Eichen mit der Stadt Nidderau vor 50 Jahren. Hier treffen die ehemaligen Gemeindegrenzen von Heldenbergen, Eichen sowie Erbstadt zusammen. In einiger Entfernung Richtung Süden kann der Wartbaum (eine Sommerlinde mit viel Vergangenheit !) gesehen werden. In nördlicher Richtung zeigt sich die „Zukunft“ : Biogasanlage und Windkraftanlagen.

Über den neuen Radweg und vorbei am Naturschutzgebiet „Krebsbachtal bei Kaichen“ wurde zum nächsten Halt gelaufen – Schloss Naumburg. Auch hier gab es wieder einige Informationen zur Entwicklung der Naumburg aus der weiteren Vergangenheit (u.a. zu Kloster, Schloss, Hainmühle, Weinanbau) sowie zur Weiterentwicklung der letzten 100 Jahre (u.a. Obstanbau, Hühnerfarm, Naturalisten-Freizeitstätte, Altersheim, Ferienhaus einer Christengemeinde). Heute ist die Naumburg in Privatbesitz – und in einem sehr „traurigen“ Zustand. Der Rückweg führte am Hainwald vorbei. Dieser war noch vor etwa 25 Jahren ein sehr gut genutztes Brutgebiet verschiedener (auch seltener) Greifvogelarten und Spechte. Auch hier kann festgestellt werden : ein „trauriger“ Anblick.

Nach etwa zwei Stunden am Ziel in der Erbsengasse in Erbstadt angekommen, fand der Abschluss der Veranstaltung dankenswerter Weise im Hof des Anwesens von Familie Schneider statt. Bei Schmalzbroten, heißem Apfelwein und Kaltgetränken kam es zu interessanten Gesprächen. Inhalt war u.a. die zukünftige Entwicklung von Erbstadt als Stadtteil von Nidderau. Alle waren sich einig, dass das neue Jahr sehr gut begonnen hat – es dürfte so weitergehen.

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