Das aktuell vorliegende Flugblatt des CDU Stadtverbandes Nidderau „CDU Stopp dem Windradmonster in Eichen“ kann nach Meinung der SPD Eichen-Erbstadt nicht unkommentiert stehen bleiben.
"Die sich eher populistisch reißerisch zeigende Machart macht deutlich, dass offensichtlich die öffentliche Veranstaltung am 24.März 2025 in der Nidderhalle Eichen nicht besucht wurde. Das Unternehmen European Energy, das das Vorhaben bis 2029 umsetzen will, informiert unter de.europeanenergy.com/repowering-windpark-eichen detailliert. Viele der im Flugblatt der CDU aufgeführten Punkte werden dort detailliert beantwortet. Wir wünschen uns einen sachlichen Umgang. Das Vorhaben stellt sich nach Meinung der SPD Eichen-Erbstadt stichpunktartig wie folgt dar: Die prognostizierten 60 Millionen Kilowattstunden (derzeit 3 Millionen Kilowattstunden) sind ein großer Beitrag zur Energiewende die grundsätzlich auch von der CDU im Bund (Koalitionsvertrag) getragen wird. Im Ergebnis genügend Windenergie, um Nidderau zweimal mit Strom zu versorgen. Vier, bis zu 285 Meter hohen Rotoren sollen über ein Leistungsvermögen von über 28 Megawatt verfügen. Die optische Veränderung des Stadtbildes ist mit vergleichenden fotografischen Animationen unterlegt und zeigen keinesfalls und bei weitem nicht reale Ansichten/Proportionen des z.B. Eiffelturms. Die neuen Windenergieanlagen werden in einem Abstand von mindestens 1.000 Metern zur nächsten Wohnbebauung und außerhalb von Wäldern und verschiedenen Tier- und Naturschutzgebieten errichtet. Der Sprung über die B 521 ist damit ausgeschlossen", heißt es in einer Pressemitteilung.
Das in Rede stehende Gebiet sei im erwarteten regionalen Flächennutzungsplan des Regionalverband FrankfurtRheinMain ungeachtet dessen auch schon nicht mehr aufgenommen: "Hier wird alternativ auf mögliche innerörtliche Entwicklungen verwiesen. Diese Priorität begrüßen wir. Umweltverträglichkeitsprüfungen finden bzw. fanden bereits statt. Kriterien sind u.a.: Schall- und Schattenwurf, Infraschall, Eisfall und Eiswurf, Vögel und Fledermäuse. Diese Untersuchungen und deren Ergebnisse sind neben anderem ohnehin Bestandteil der Antragsstellung zur Genehmigung (BImSchG). Selbstverständlich hat eine verantwortliche Planung darauf fachlich belastbare Antworten zu liefern. Die European Energy plant, die Bürger über ein sogenanntes Crowdfunding an dem Projekt teilhaben zu lassen, und verspricht einen „festen Zinssatz über Marktniveau“. Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz würde auch die Stadt voraussichtlich mit jährlich etwa 80.000 Euro profitieren. Zudem plant der Investor die Gründung eines Fördervereins zur „Finanzierung von gemeinnützigen Projekten, Festen oder Traditionen“. Das wäre noch weiter zu präzisieren, entspricht aber Gepflogenheiten andernorts. Privatpersonen, Stadt und Vereine profitieren also."
Die SPD Eichen – Erbstadt erklärt nach Aussage des 1. Vorsitzendern Harry Bischoff das Projekt unterstützen zu wollen, da hier in einem konkreten Projekt Ökonomie und Ökologie zur notwendigen Energiewende in Eintracht gebracht werden würden: "Wir begrüßen daher das Vorhaben."
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















