Wo sonst Geschichte in alten Mauern steckt, hing am Wochenende Kunst an den Wänden: Der historische Pfaffenhof in Erbstadt wurde zur kleinen Galerie – und zum Treffpunkt für Neugierige, Nachbarn und Kunstfreundinnen und -freunde.
Zur Eröffnung der Ausstellung „Kunst im Pfaffenhof“ am Samstag schauten rund 200 Gäste vorbei. Und auch am Sonntag riss der Besucherstrom nicht ab: Rund 120 Besucherinnen und Besucher nahmen sich Zeit, die Arbeiten aus drei Malkursen für Seniorinnen und Senioren der Stadt Nidderau anzusehen und ganz entspannt ins Gespräch zu kommen.
Zu sehen gab es ausdrucksstarke, bunte und sehr unterschiedliche Bilder – entstanden in gemeinsamer kreativer Arbeit. Passend dazu stand der Leitgedanke „Malerei verwandelt den Raum in Zeit“ (Hugo von Hofmannsthal) über dem Wochenende. Wer wollte, blieb bei kleinen Speisen und Getränken noch ein bisschen länger, plauderte mit den Beteiligten und ließ die Werke in Ruhe auf sich wirken. Zur Eröffnung war außerdem Ehrenbürger und ehemaliger Bundestagsabgeordneter Bernd Reuter mit dabei. Er eröffnete gekonnt in seiner humoristischen Art gemeinsam mit Karin Erben die Ausstellung auf dem Portal des Pfaffenhofes.
Auf die Beine gestellt wurde „Kunst im Pfaffenhof“ von den Engagement-Lotsen Nidderau, dem Verein für Heimatgeschichte Erbstadt und Kursleiterin Karin Erben – gemeinsam mit dem Fachdienst Seniorenberatung und Ehrenamt der Stadt Nidderau. Der Eintritt war frei. Ein Dank gilt den rund 50 Hobbykünstlerinnen und Hobbykünstlern, die mit etwa 120 Bildern die Ausstellung zu einem gelungenen Event werden ließen. Als kleines Schmankerl wurden zudem 20 Skulpturen von Karin Erben mit schöner Floristik in den Fenstern ausgestellt.
Wer möchte, kann Teile der Ausstellung im Familienzentrum der Stadt Nidderau im Anschluss an die Buchmesse (24.04.–26.04.2026) nochmals auf sich wirken lassen.







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