Waldkindergarten: SPD und Grüne besichtigen möglichen Standort

Heldenbergen
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Zahlreiche Vertreter SPD und Grüne, darunter auch Mitglieder aus der Fraktion und dem Magistrat, nutzten das Angebot der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Obertshausen, sich noch einmal intensiver über deren Konzept eines Wald- und Naturkindergartens für Nidderau auszutauschen.

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Als Treffpunkt wurde der mögliche Standort am Vereinsheim des Geflügelzuchtvereins Heldenbergen ausgewählt.

„Sowohl das Gebäude, dessen Lage, als auch das Konzept der AWO scheinen uns geeignet, um in Nidderau einen Wald- und Naturkindergarten anzusiedeln. Damit würde der rot-grüne Antrag aus dem Jahr 2018 zu einem guten Ende gebracht werden.“, so Andreas Bär, SPD-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat, „So könnte das pädagogische Angebot für die Kinderbetreuung in Nidderau qualitativ erweitert werden.“

Der zugeladene Erste Stadtrat und Sozialdezernent Rainer Vogel (Grüne) ergänzt: „Nachdem bereits im Herbst letzten Jahres erste Gespräche mit dem Vorsitzenden Michael Schmitt über die Folgenutzung des Standorts an der verlängerten Burggasse stattfanden, könnte die Umsetzung nun konkreter werden. An dem Standort wären sanitäre Anlagen und ein Schutzraum vorhanden und das weitläufige Gelände bietet auch bei schlechtem Wetter zahlreiche Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit in und mit der Natur. Da auch noch die Hühner des Vorsitzenden Schmitt dort in Volieren gehalten werden, gäbe es hier auch die Möglichkeiten, mit Tieren gezielt pädagogisch zu arbeiten. Zudem bietet die räumliche Nähe zur Nidderaue, den Streuobstwiesen und dem Buchwald alle Möglichkeiten, um Wald und Natur mit den Kindern zu erleben“

Auch die Fachbereichsleitung der AWO-Waldkindergärten Laura Cisneros zeigte sich zufrieden: „Wir betreiben bereits neun Wald- und Naturkindergärten und können deshalb sagen, dass wir den möglichen Standort in Heldenbergen für geeignet halten. Das Areal ist weitläufig, Wiesen und Wald sind fußläufig zu erreichen und Hühner werden vor Ort gehalten.“ Und Rudolf Schulz, Leitung der AWO-Waldkindergärten ergänzte: „Ebenfalls wissen wir aus unserer Erfahrung, dass eine Nachfrage nach Betreuungsplätzen in einem Waldkindergarten ein verbindliches und transparentes Angebot voraussetzt, d.h. erst nach einer zugesagten Einrichtung samt klarem Konzept werden die Betreuungsplätze seitens der Eltern auch angefragt. Damit die Wald- und Naturkita im März 2021 starten könnte, sollten daher aus unserer Sicht zeitnah die nötigen politischen Entscheidungen getroffen werden.“

Der Einrichtung eines Nidderauer Wald- und Naturkindergartens blicken Vertreter von SPD und Grüne nach einer Ortsbesichtigung des Vereinsgeländes der Geflügelzüchter Heldenbergen zuversichtlich entgegen. Den Vertretern von SPD und Grünen ist es wichtig zu betonen, dass sie natürlich auch für Gespräche mit weiteren Bewerbern offen sind.

Foto: Vertreter von SPD, Grünen und der AWO machen sich mit Michael Schmitt ein Bild vom Standort und klären offene Fragen.

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