Mit dem Richtfest für die Kindertagesstätte Heldenbergen geht ein, so Bürgermeister Andreas Bär (SPD), für „Nidderauer Verhältnisse imposantes Gebäude“ auf die Zielgerade. Im Erdgeschoss bieten 1.200 Quadratmeter Fläche genug Platz für fünf Gruppen und eine zusätzliche U3-Abteilung. Im Obergeschoss entstehen 13 Wohnungen von 45 bis 97 Quadratmetern Fläche. Für Frühjahr 2025 ist die Eröffnung geplant.

„Nidderau hat mit diesem Neubau auf mehreren Ebenen Neuland betreten“, erklärte Architekt Ulrich Wagner, Mitglied der Geschäftsleitung der federführenden Planungsgesellschaft C-N-K aus Hanau. Eine Kita mit Wohnraum sei etwas Besonderes. Ähnliche Einrichtungen gibt es in der Region nur in Rodgau. Mit einer Fußbodenheizung, die Erdwärme und Photovoltaik kombiniert, habe Nidderau darüber hinaus laut Wagner auf eine zukunftsweisende Wärmetechnik gesetzt, die Nachhaltigkeit und Effizienz kombiniere. Die Heizung versorgt zudem die benachbarte Kita Allee Mitte. Auch die neue Küche bereitet das Essen für beide Einrichtungen zu.

 Der Neubau sei eine „planungstechnische Herausforderung“ gewesen, weil die Stadtverordneten erst nachträglich das Votum für eine Aufstockung der Kita mit Wohnungen gefasst hatten, ergänzte Erster Stadtrat Rainer Vogel. Die Bereitstellung von Wohnraum helfe, den angespannten Wohnungsmarkt in Nidderau „zumindest ein klein wenig zu entlasten“. Die Erweiterung der Betreuungslandschaft sei wichtig. Die neue Kita stehe genau am richtigen Platz. In der Allee Mitte, einem Neubaugebiet aus den 70er-/80er-Jahren, finde aktuell ein Generationenwechsel statt. „Junge Familien mit Kindern entscheiden sich immer öfter für Nidderau“, sagte Vogel. Und auch beim Personal werde der Kampf um die besten Kräfte auch zu einer Frage eines modernen Raumangebotes, ergänzte Bürgermeister Bär, der von einem „guten und sehr spannenden Projekt“ sprach.

In das Vorzeigeprojekt investiert die Stadt Nidderau zehn Millionen Euro. Das Land Hessen steuert einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro bei. Im Erdgeschoss verfügt die Kita über diverse Funktions- und Ruheräume, die über einen großzügigen Flur erreichbar sind. Das Obergeschoss musste aus statischen Gründen dem Raumkonzept der Kita angeglichen werden. Die herausfordernde Aufgabe löste Architektin Zohal Hassan Mahdy pfiffig: Im breiten Flur blieb genug Platz, um Abstellkammern einrichten zu können. Eine große Gemeinschaftsterrasse soll das Zusammenleben der künftigen Mieter fördern.

„Nach harten arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land“, prostete Zimmermann Tobias Langguth den Gästen des Richtfests zu, darunter auch Stadtverordnetenvorsteher Jan Jakobi und die ehrenamtlichen Stadträte Markus Dillmann, Georg Hollerbach und Otmar Wörner, bevor der Kelch klirrend auf dem Dach zersprang.

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