Kanalsanierung und Erneuerung der Eisenbahnstraße

Ostheim

Nach der Generalentwässerungsplanung (GEP) vom Dezember 2007 hat die hydraulische Auswechslung der Kanäle in der Eisenbahnstraße und teilweise in der Ziegelstraße hohe Priorität.

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Die inzwischen festgestellten Kanalschäden machen eine Erneuerung in dem jetzt vorgesehenen Umfang erforderlich. Weitere Untersuchungen ergaben, dass auch eine grundhafte Erneuerung der Straße notwendig ist. Mit dem Kanalaustausch werden nicht nur die baulichen Schäden am Hauptkanal sondern auch die angeschlossenen Grundstücksleitungen im öffentlichen Straßenraum beseitigt. Nach den geforderten Untersuchungen der Eigenkontrollverordnung (EKVO) des Landes Hessen, wurden durch die Kamerabefahrung an den vorhandenen alten Hausanschlussleitungen ca. 50 % Schäden festgestellt, die kurzfristig saniert werden müssen. Außer den Kanalbauarbeiten erfolgt die grundhafte Erneuerung des Straßenoberbaus und der Straßengestaltung mit neuen Gehwegen und Parkplätzen.

Insgesamt werden auf einer Länge von rd. 330 m die alten Betonrohre durch duktile Gussrohre erneuert. In der Ziegelstrasse werden rd. 150 m und in der Eisenbahnstrasse rd. 180 m verbaut. Die Kamerabefahrung der letzten Jahre zeigten neben der Muffenundichtigkeit auch Längs- und Querrisse in dem Betonrohrmaterial. Neben der hydraulischen Ertüchtigung durch die Wahl der größeren Durchmesser gegenüber den alten Durchmessern war vor allem die Qualität des Rohrmaterials ausschlaggebend. Durch den Straßenneubau wird ein Kanalneubau bzw. eine Sanierung für die nächsten Jahrzehnte aus Kostengründen in städtischen Haushalten und durch die anteilige Belastung der Anlieger nicht mehr erforderlich. Deshalb ist eine hohe Qualitätsanforderung an das Rohrmaterial notwendig um einen nachhaltigen Kanalbau zu erzeugen. Mit den gewählten Gussrohren kann eine sehr hohe Lebensdauer erwartet werden.

Nach dem Generalentwässerungsplan von 2007 wurden ab 2008 die Ingenieurplanungen mit Kamerabefahrung, Bodengutachten, Beweissicherung und Vermessungsarbeiten begonnen. Durch die Ergebnisse des Bodengutachtens und des vorhandenen Straßenunterbaus ist auch die grundhafte Erneuerung der Straße erforderlich. Die Umsetzung des Vorhabens erfolgt erst ab 2011, da die Finanzierung vorher nicht gesichert war. Der endgültige Baubeginn am 30.07.2012 war bedingt durch mehrere Anliegerversammlungen und der sehr kontroversen Diskussion der Straßengestaltung. Verzicht von Straßenbegleitgrün (Pflanzinseln, Bäume) wurde zu Gunsten von mehr Parkflächen mit den Anliegern und in den politischen Gremien beschlossen. Der Kanal- und Straßenbau wurde an die Firma BTH, Birstein durch die Stadt/Stadtwerke Nidderau vergeben.

Insgesamt wird der Straßenbau für rund 540 TEUR und der Kanalbau für 430 TEUR ausgeführt. Die Bauzeit ist bis Ende 2012 geplant, damit die Herstellung des Straßenoberbaus vor Einbruch des Winters möglich wird. Hierdurch muss der Kanalbau ab Mitte September mit 2 Kolonnen parallel zum Straßenausbau vorangetrieben werden. Die aktive Baufläche wandert in einer Länge von ca. 50 m durch die Straße damit die Grundstückszufahrten entweder unter- oder oberhalb zu den Grundstücken möglich sind. Dies war auch bedingt, um die Zufahrten für Rettungsfahrzeuge (Feuerwehr, Krankenwagen etc.) während der Baumaßnahme gewährleisten zu können. Die Belästigung für die Anlieger sollte so gering wie möglich gehalten werden.

 


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