Startschuss für Neubau einer modernen Zwei-Feld-Turnhalle

Ostheim
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Eine große Schotterfläche, ein Kran und große Erdhaufen weisen darauf hin, dass an der Grundschule in Nidderau-Ostheim für 5,5 Millionen Euro ein besonderes Synergie-Projekt entstehen wird: der Neubau einer modernen Zwei-Feld-Turnhalle mit Tribünenanlage.

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Im Zuge der Bauarbeiten wird die Anbindung über die Wonnecker Straße erfolgen und die Busse werden über eine Verkehrsschleife gelenkt. Das wird eine deutliche Entastung für das benachbarte Wohngebiet mit sich bringen. Die Halle wird die bisherige Ein-Feld-Halle ersetzen und es der Grundschule und der benachbarten Johann-Hinrich-Wichern-Förderschule ermöglichen, parallel Sportunterricht zu erteilen – eine große Erleichterung für Kinder und Lehrkräfte, die derzeit auf die Nidderhalle in Eichen ausweichen müssen. Auch für Vereine wird die neue Halle genügend Platz bieten.

„Es war die richtige Entscheidung, an dieser Stelle eine neue Turnhalle zu bauen, die nicht nur in energetischer Hinsicht auf dem neuesten Stand sein wird, sondern die es aufgrund ihrer Dimension auch ermöglicht, Wettkämpfe austragen zu können. Der Hallenbau stärkt den Schulstandort und gibt dem Ort auch darüber hinaus neue Impulse“, sagte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann (CDU). Denn hinter der Halle sollen Bauplätze entstehen. Der Main-Kinzig-Kreis habe in den vergangenen Jahren rund 17 Millionen Euro in den Schulstandort Nidderau investiert.

Zusammen mit Anja Wolf, stellvertretende Schulleiterin der Grundschule, und Ute Weigold, Schulleiterin der Johann-Hinrich-Wichern-Schule, sowie Mitgliedern des Kreistags und des Kreisausschusses und Bürgermeister Gerhard Schultheiß gab Winfried Ottmann mit dem ersten Spatenstich den offiziellen Startschuss für den Beginn der Bauarbeiten. Vor Ort war auch Matthias Eckhardt, Leiter des Amtes für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung, sowie sein Vorgänger Joachim Peter, der die umfangreichen Planungen für die Halle und die neue Anbindung in die Wege geleitet hatte. Die neue Zwei-Feld-Turnhalle soll Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein. Die Stadt Nidderau wird sich mit einer Million Euro an den Baukosten beteiligen. Bürgermeister Schultheiß und Schuldezernent Ottmann bedankten sich bei allen Entscheidungsträgern und sprachen von einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Projekt, das voller Synergien stecke. „Es ist eine Investition in die Zukunft“, sagte der Bürgermeister.

Die alte Halle stammte aus dem Jahr 1965 und wurde abgerissen, da deren Kapazitäten längst nicht mehr ausreichten und darüber hinaus der bauliche Zustand der Halle, der Nebenräume sowie der Haustechnik und der Sanitärräume dies erforderlich machten. In der neuen Halle wird der einladend gestaltete Eingangsbereich die Möglichkeit bieten, Gäste zu bewirten. Die Halle kann für Kleinveranstaltungen von bis zu 199 Menschen genutzt werden und ist barrierefrei zugänglich – das gilt auch für den Umkleide- und Sanitärbereich. Die Halle ist mit einer Deckenstrahlheizung ausgestattet, die für ein angenehmes Raumklima in der Halle sorgen wird. In den Nebenräumen wird eine Fußbodenheizung eingebaut. Die Halle wird mit großen Fensterflächen und einer modernen LED-Beleuchtung ausgestattet. Schuldezernent Ottmann kündigte an, dass während der Bauphase der normale Schulbetrieb weiter laufen kann.

Foto: Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann (Vierter von links) zusammen mit Mitgliedern des Kreisausschusses und des Kreistags sowie Vertreterinnen der Schulleitungen und Bürgermeister Gerhard Schultheiß (Zweiter von rechts). Mit dem ersten Spatenstich wurde der Bau der neuen Zwei-Feld-Turnhalle in Nidderau-Ostheim offiziell gestartet.

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