Es zischt, es brodelt, es brodelt: Manchmal sieht es aus, als geschähe es von Zauberhand.
In Wahrheit aber sind es Prozesse aus der Chemie und Physik. Derartige Aha-Momente erlebten die kleinen Forscher der Nidderauer Kindertagesstätten Maria Merian und An der Seife. Die Kinder der beiden städtischen Betreuungseinrichtungen in Ostheim forschten im Rahmen der Evonik Kinderuni. Mit großer Begeisterung wurden verschiedene Experimente entdeckt, hinterfragt und die Ergebnisse diskutiert.
„Die Aktion ist eine super Gelegenheit für den Kindergarten. Die Jungen und Mädchen kommen das erste Mal mit Naturwissenschaften in Berührung und haben Spaß daran“, berichten die Kita-Leiterinnen Andrea Wolf und Elena Weber. Mit viel Neugier und Freude machten sich die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern daran, die Experimente nachzustellen und die Welt der Naturwissenschaften zu erkunden. Die Gruppenräume verwandelten sich in kleine Labore.
Besonders beeindruckend waren die selbst hergestellten „Vulkane“, bei denen chemische Reaktionen hautnah erlebt werden konnten. Auch die Herstellung von sogenannten Superabsorbern sorgte für großes Erstaunen, als Materialien plötzlich ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts an Flüssigkeit aufnehmen konnten. Ein weiterer Höhepunkt war die Untersuchung von Stärke und ihren verschiedenen Aggregatzuständen – ein Experiment, das sowohl faszinierte als auch zum Nachdenken anregte.
Die Kinder konnten dabei nicht nur spielerisch naturwissenschaftliche Zusammenhänge kennenlernen, sondern auch ihre eigenen Ideen einbringen und ausprobieren. Das eigenständige Forschen förderte Kreativität, Teamarbeit und das Verständnis für unterschiedliche Materialien und ihre Eigenschaften. Alle Beteiligten hatten sichtlich Freude an den Experimenten und wuchsen ein Stück weit über sich hinaus. Die Teilnahme an der Evonik Kinderuni war somit ein voller Erfolg.

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