Sonder-Impfaktion in Nidderau mit Johnson & Johnson

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Am Donnerstag ist dem Main-Kinzig-Kreis ein größeres Kontingent des Impfstoffs von Johnson&Johnson zugeteilt worden. Am gleichen Tag hat die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Empfehlung für Zweitimpfungen neu justiert. Beides hat die Impfleitung des Main-Kinzig-Kreises dazu veranlasst, kurzfristig ihre Strategie anzupassen. 

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Zum einen betrifft es die Sonderimpfaktion am Samstag in Nidderau. Ohne Termin können sich alle Interessierten aus dem Kreisgebiet im Zeitraum von 9 bis 15 Uhr nun mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson impfen lassen. Der Impfbus der Aktion „Dein Pflaster“ macht dazu an der Willi-Salzmann-Halle Station (Heldenberger Straße 14-16).

Die Stiko hatte am Donnerstag die Empfehlung ausgegeben, dass nach einer ersten Impfung mit AstraZeneca nun unabhängig vom Alter beim zweiten Vakzin eher auf Moderna oder BioNTech gewechselt werden solle. Dr. Wolfgang Lenz, Leiter der Impfkampagne für den Main-Kinzig-Kreis, begründete die Strategie-Anpassung des Kreises entsprechend als „pragmatischen Umgang mit einer neuen Dynamik“: „Wir wollen grundsätzlich allen Impflingen einen guten Impfschutz und einen verlässlichen Weg dorthin bieten. Für die mobilen Impfaktionen bietet sich natürlich das jetzt vergrößerte Johnson&Johnson-Kontingent an, das keine Zweitimpfungs-Logistik erfordert und obendrein einen schnelleren Schutz für die Impflinge bietet. Für Mehrfachimpfungen stehen unsere Impfzentren zur Verfügung.“

Die Sonderimpfaktion in Nidderau geht eigentlich auf ein Sonderkontingent von AstraZeneca zurück. Auch dieser Impfstoff wird am Samstag in einem begrenzten Umfang in Nidderau angeboten, auch für Zweitimpfungen auf Wunsch. AstraZeneca wird darüber hinaus täglich von 8 bis 19 Uhr für alle und ohne Termin in den beiden Impfzentren in Hanau und Gelnhausen angeboten, ebenfalls für Erst- und Zweitimpfungen. Auch die Impfzentren stellen sich auf die neue Situation ein, dass womöglich mehr Impflinge eine sogenannte heterologe Impfung anstreben, also nach AstraZeneca auf einen mRNA-Impfstoff wechseln wollen. Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler sagte nach der Sitzung des Verwaltungsstabs am Freitagmorgen: „Wir wollen diese gewünschten und eben auch fachlich begründeten Wechsel erfüllen, aber natürlich lagern nicht Unmengen an Reserve-Impfdosen von BioNTech im Main-Kinzig-Kreis. Wir klären im Austausch mit der Landesregierung, wie wir die entsprechenden Angebote in den nächsten Tagen machen können. Wer jetzt schon feste Termine für eine Impfung mit einem mRNA-Vakzin hat, hat auf jeden Fall dafür Vorrang.“

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