In der kürzlich stattgefundenen Stifterversammlung konnte Helmut Weider (stellvertretender Vorsitzender der Stifterversammlung) rund 30 Anwesende begrüßen.
Elgerd Heppding (Vorsitzender des Vorstands) präsentierte in seinem Jahresbericht unter anderem die Ergebnisse der elf Projekte. Hervorgehoben wurden die erfolgreichen Projekte im Bereich Jugend und Bildung wie das Leselernprojekt Mentor an den beiden Grundschulen in Windecken und Heldenbergen und das pädagogische Bildungsprogramm „Lilo Lausch - Zuhören verbindet“, das seit November mit großem Erfolg an vier Kitas eingeführt wurde. Beide Projekte ließen sich auch auf andere Grundschulen und Kitas übertragen. Zum vierten Mal sorgte die Wunschzettelaktion in der Adventszeit für Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen. Auch die Veranstaltung des Seniorenfaschings zusammen mit dem Seniorenbeirat und den drei Nidderauer Karnevalsvereinen wäre ohne die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung nicht durchführbar gewesen. Nicht zu vergessen, die finanziellen Unterstützungen für die Jugendarbeit in Vereinen und Kirchengemeinden und das Projekt zum Schutz und zur Pflege historischer Grenzsteine. Besonders erfreut zeigte sich Heppding, dass der Bürgerstiftung Nidderau im Oktober vom Bund deutscher Bürgerstiftungen Berlin das Gütesiegel als Auszeichnung für hervorragendes bürgerschaftliches Engagement für weitere zwei Jahre verliehen wurde.
Einen sehr umfänglichen Bericht konnte auch der Vorsitzende des Kuratoriums, Michael Kopf, der Stifterversammlung geben. Gemäß Gesetz und Satzung habe das Kuratorium den Vorstand regelmäßig und in enger Abstimmung beraten. Gemeinsame Sitzungen des Vorstands unter Mitwirkung des Kuratoriums trugen zu einer erfolgreichen Arbeit bei. Kopf betonte, dass die Bürgerstiftung sich in 2016 einen festen Platz in der Nidderauer Gesellschaft verschafft habe. Dabei sei diese besonders geprägt durch Kooperationen mit der Stadt, den Vereinen, Kirchen, Schulen und anderen Organisationen. Personell habe sich der Vorstand mit Rainer Vogel und Hannelore Rehrauer als Schriftführerin nach dem Ausscheiden von Monika Sperzel wieder in schlagkräftiger Besetzung aufgestellt. Kopf selbst wechselte vom Vorstand als Vorsitzender in das Kuratorium. Er trat damit die Nachfolge von Helmut Weider an. Positiv führte Kopf weiter aus, dass der Stiftung im Jahr 2016 14.500 Euro Geld- und Sachspenden zugeflossen seien, womit etliche Projekte erfolgreich unterstützt werden konnten.
Das Stiftungskapital beträgt Ende 2016 75.200 Euro mit rund 80 Stiftern. Weiter wurden zukünftige Themen angesprochen, denen sich der Vorstand gemeinsam mit dem 14-köpfigen Kuratorium widmen werde. Dazu gehört die Gewinnung von weiteren Stiftern und damit die Erhöhung des Stiftungskapitals sowie die Werbung um Sponsoren für Projekte und die weitere Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Dies alles seien wichtige Vorhaben, so der Vorstandsvorsitzende Elgerd Heppding. Für 2017 seien wieder etliche Projekte in Vorbereitung unter anderem die Errichtung eines Stiftungshains als nachhaltiges Umweltprojekt, das Benefizkonzert am 15. November in der Kultur- und Sporthalle in Heldenbergen mit dem Musikcorps der Bundeswehr und die Wunschzettelaktion in der Adventszeit. In Planung sei auch eine „Benefiz-Lotterie“. Die Stifter nahmen die Berichte des Vorstands und Kuratoriums mit Interesse entgegen und sprachen beiden Organen Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Dazu wurden in der anschließenden Diskussion einige sehr interessante Anregungen gegeben, die in die Überlegungen für die weitere Arbeit des Vorstands und Kuratoriums einfließen werden.
Foto (von links): Von links: Die Vorstandsmitglieder Renate Bürgin, Rainer Vogel, Horst Körzinger, Elgerd Heppding (Vostandsvorsitzender) und Hannelore Rehrauer freuen sich gemeinsam mit Michael Kopf (Kuratoriumsvorsitzender) über die erneute Verleihung des Gütesiegels an die Bürgerstiftung Nidderau.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















