Fruchtbarer Gedankenaustausch beim Unternehmerfrühstück der Stadt

Nidderau
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In die Räume der Firma Control Mechatronics im Gewerbegebiet „Am Lindenbäumchen“ in Heldenbergen hatten Stadt und Geschäftsleitung zu einem Unternehmerfrühstück eingeladen, das in ähnlicher Konstellation in der Zukunft auch in anderen Stadtteilen angeboten werden soll.

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Ziel ist es, die Eigentümer, Geschäftsführer und Verantwortlichen der oft benachbarten Firmen miteinander bekannt zu machen und ein Forum für den Austausch und die offene Aussprache untereinander, aber auch mit den Verantwortlichen der Stadt zu schaffen. In diesem Sinne begrüßten Firmenchef Michael Kopf von Control Mechatronics und Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) die Unternehmer, ehe Dr. Sarah Hüller, die seit Jahresbeginn die Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing bei der Stadt innehat, einen Abriss über ihre Aufgabengebiete gab.

Neben den klassischen Aufgaben hat sich die 35-Jährige Leerstandsmanagement, Veranstaltungsbetreuung, Repräsentation der Stadt und ihrer Unternehmen auf Messen oder die Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln auf die Fahnen geschrieben. „Meine Aufgabe wird auch sein, die Attraktivität der lebenswerten und lebendigen Stadt im Hinblick auf Kultur und Freizeitangebot für Fachkräfte darzustellen“, betonte Dr. Sarah Hüller. Sie sieht sich auch als Bindeglied zur Industrie- und Handelskammer und deren Unternehmersprechtagen und möchte Referenten zu interessanten Themen nach Nidderau holen.

Bei einer Vorstellungsrunde hatten die Eigentümer Gelegenheit, ihre Firmen kurz zu porträtieren, wobei die Bandbreite der Firmen vom Handwerksbetrieb mit acht Beschäftigten bis zum international agierenden Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern reichte. Bei der Diskussionsrunde wurden viele Themen angesprochen wie Nachwuchsmangel, fehlende Breitbandanbindung aber auch der Grundsteuer- und Gewerbesteuersatz in Nidderau. Bürgermeister Gerhard Schultheiß beschrieb den Gästen des Unternehmerfrühstücks den schmalen finanziellen Grat für die Kommune, wenn höhere Gewerbesteuereinnahmen durch steigende Abgaben durch Kreis- und Schulumlage und gekürzte Schlüsselzuweisungen des Landes nahezu „aufgefressen“ würden. Hinzu kämen große jährliche Schwankungen bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer, deshalb wolle die Stadt in Zukunft diese Einnahmen auf eine breitere Basis stellen und plane die Ausweisung von neuen oder die Vergrößerung von bestehenden Gewerbegebieten, allerdings in eigener Hand. Zudem verfolge man weiter hartnäckig das Ziel, zu einem Mittelzentrum aufgestuft zu werden. Damit wären erhebliche Mehreinnahmen für Nidderau verbunden.

„Sollten Probleme auftauchen, die ihre Firmen betreffen, sollten Sie sich nicht scheuen, Dr. Sarah Hüller anzusprechen. Sie wird, gemeinsam mit den Kollegen der Stadtverwaltung, versuchen, eine Lösung zu finden. Wir sind immer ansprechbar“, appellierte der Rathauschef an die Firmenverantwortlichen. Schützenhilfe bekam der Rathauschef von Peter Gareis, einem der Geschäftsführer von Control Mechatronics, der das Format Unternehmerfrühstück und die Initiative der Stadt dazu ausdrücklich lobte: „Diese Veranstaltung sollte unbedingt in bestimmten Abständen wiederholt werden.“ Diesem Vorschlag stimmten die Eigentümer, Geschäftsführer und Verantwortlichen der Firmen Arnold Reutzel Fleischgroßhandel GmbH & Co KG, Autohaus Staaf GmbH, dinotec GmbH, PROCON Projektgesellschaft mbH, Seipel & Seipel OHG, K. & M. Stier GbR, Zeiger GmbH, Gerhard Hotz Haustechnik GmbH und Wiegand frisör&lounge zu.

Foto: In den Räumen der Firma Control Mechatronics im Industriegebiet „Lindenbäumchen“ in Heldenbergen hatte die Stadt Nidderau zusammen mit der Geschäftsleitung zu einem Unternehmerfrühstück eingeladen.

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