Streuobstgebiet auf dem Ohlenberg: Pflege geht weiter

Nidderau

Seit 2012 ist Schäfer Kai Wendt mit seinen Shropshire -Schafen aktiv auf dem Ohlenberg.

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Auf entfilzten Flächen weiden die Schafe und halten so das Gras kurz, damit die typische und ökologisch wertvolle Vegetation ungehindert wachsen kann. Seit diesem Winter geht es weiter: es gibt etliche Bereiche, die aufgrund fehlender Nutzung schon verbuscht sind. Auf die Dauer wird der Bestand der örtlichen wertvollen Streuobstwiesen gefährdet, wenn die Verbuschung überhand nimmt, die die Obstbäume zuwächst und waldartige Bereiche entstehen.

Schäfers Schützlinge benötigen auch mehr Weideflächen zur Sättigung und so entbuschen Herr Wendt und gemeinsam mit einem Garten- und Landschaftsbauer in diesem Winter auf 7 Grundstücken und entfernen stachlige Gehölze wie Schlehen, Brombeeren und Zwetschgenschösslinge. Der Landschaftspflegeverband MKK hat gemeinsam mit der Stadt Nidderau ein Entbuschungskonzept für 2900 qm erstellt, die schriftlichen Einverständnisse der Eigentümer eingeholt, mit den Fachleuten der Unteren Naturschutzbehörde des Main-Kinzig –Kreises abgestimmt und sogar ein kleines Entgelt für die Arbeit über die naturschutzrechtliche Ausgleichsabgabe erwirken können.

Schäfer Wendt: „Das ist eine höllische Knochenarbeit, z.T. sind die Gehölze ja schon über 5 m hoch“. Stephan Zöller vom Umweltamt der Stadt Nidderau begrüßt die Arbeiten: „Hier können sich in den kommenden Jahren durch die Beweidung und die Nachpflege wieder blumenbunte Wiesen entwickeln, wo bis jetzt Gebüsche alles verdunkelt haben. Das kommt dem doch erheblich näher, wie wir uns intakte Streuobstwiesen vorstellen..“

Barbara Fiselius vom Landschaftspflegeverband freut sich, dass die Beweidung und Entbuschung nun in einer Hand liegen, da so eine angemessene Weidepflege für die wertvollen Streuobstwiesen am Ohlenberg zumindest für Teilbereiche gesichert werden können – ist doch der Ohlenberg ein Gebiet, das schon seit 1997 Arbeitsschwerpunkt des LPV ist.

Ansprechpartner Stephan Zöller (Stadt Nidderau) 06187 299180 oder Barbara Fiselius (LPV) 0173 32 00806.

Foto: Entbuschung am Ohlenberg in Windecken im Februar 2013. Von links: Barbara Fiselius Landschaftspflegeverband MKK, Klaus Keuchler, Garten- und Landschaftsbau, Schäfer Kai Wendt, Stephan Zöller, Umweltamt der Stadt Nidderau.


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