Historische Unterschriften für schnelles Internet

Nidderau
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Für diejenigen, die auf schnelle Internetverbindungen angewiesen sind, markierte der Besuch von Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) im Nidderauer Rathaus einen besonderen Startpunkt.

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Gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) und dem Ersten Stadtrat Rainer Vogel (Grüne) unterzeichneten sie einen Kooperationsvertrag zum Bau schneller Glasfaserleitungen bis an die einzelnen Privathäuser heran, ausgeführt durch die Breitband Main-Kinzig GmbH. „Das kann man wirklich als historischen Moment bezeichnen“, sagte Landrat Thorsten Stolz im Rathaus. „Nidderau ist die erste Stadt, die das Startsignal für Gigabit-Geschwindigkeit für alle setzt.“

Bürgermeister Gerhard Schultheiß schloss sich daran an. „Die Nachfrage nach schnellem Internet ist seit Jahren hoch und die Versorgung schon sehr gut. Aber natürlich wächst die Nachfrage nach noch höheren Bandbreiten, nicht zuletzt durch die Zunahme durch Homeoffice. Wir nehmen das Angebot des Main-Kinzig-Kreises deshalb gerne an, diesen Ausbau für Nidderau zu forcieren“, erklärte Schultheiß. Für den Ersten Stadtrat Rainer Vogel ist es „die großartige Chance, zuverlässig die Internetverbindungen unserer Bürgerinnen und Bürger zukunftsfest zu machen“.

Im Rahmen des sogenannten FTTH-Ausbaus, also des Ausbaus von Glasfasertechnik bis ans Haus, können durch die Breitband Main-Kinzig in Nidderau mehr als 4.000 Gebäude angeschlossen werden. Die Investitionssumme seitens der federführenden Breitband Main-Kinzig beträgt alleine fürs Stadtgebiet Nidderau 16,2 Millionen Euro. Winfried Ottmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Main-Kinzig, erneuerte sein Angebot an alle Städte und Gemeinden, „das größte Infrastrukturprojekt des Kreises aktiv mit zu unterstützen“. „Am Ende profitieren die städtischen wie auch die ländlichen Regionen. Sie können sich darauf verlassen, dass der FTTH-Ausbau kommt und dass hier nicht einzig allein nach Profitmaximierungs-Gesichtspunkten der eine Ort angeschlossen wird und der andere nicht“, so Ottmann.

Insgesamt wird über die Breitband Main-Kinzig 183 Millionen Euro in den FTTH-Ausbau investiert. Baumaßnahmen sind in 25 Kommunen des Main-Kinzig-Kreises vorgesehen. Dabei wird die kreiseigene Breitbandgesellschaft die Planung und Koordination innehaben. Geplant ist der direkte Anschluss für den privaten Bereich, um auch hier Gigabit-Leistungen zu erreichen. Die Investitionssumme wird überwiegend von Bund (50%) und Land (40%) gefördert. Die Unterzeichnung des Vertrags in Nidderau hatte für den Geschäftsführer der Breitband Main-Kinzig, Anton Schneid, noch aus einem anderen Grund historischen Charakter. „Der Auf- und Ausbau des flächendeckenden Glasfasernetzes im Main-Kinzig-Kreis nahm 2012 unter anderem in Nidderau seinen Anfang, getragen von einer echten Bürgerbewegung. Jetzt geht Nidderau erneut mit bestem Beispiel und als eine der ersten Städte voran. Dafür darf ich Ihnen herzlich danken und Glückwunsch sagen“, so Schneid. Im ersten Ausbauschritt waren ab 2012 zunächst die Stadtteile mit schnellerem Internet versorgt worden, anschließend unter anderem noch die Schulen. Rund 2,7 Millionen Euro hat der Main-Kinzig-Kreis für Nidderau bereits investiert. Am derzeit laufenden Ausbauprojekt der Gewerbegebiete ist Nidderau ebenfalls beteiligt. Fünf Gewerbegebiete erhalten im Stadtgebiet Glasfaserdirektanbindungen. Im zweiten Halbjahr sollen dort die Tiefbauarbeiten losgehen.

Foto: Ein weiterer historischer Moment in Nidderau: Auch beim FTTH-Ausbau geht die Stadt in Kooperation mit dem Main-Kinzig-Kreis voran. Von links, vorne: Landrat Thorsten Stolz, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erster Stadtrat Rainer Vogel. Hinten: Anton Schneid (Geschäftsführer Breitband Main-Kinzig) und Simone Roth (Breitband Main-Kinzig).

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