Daniel Habermann gewinnt ACE-Foto-Mitmachaktion

Nidderau
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Der Sieger der ACE MACH-MIT-FOTOAKTION "Barrierefrei besser ankommen!" für die Region Mitte (Hessen, Saarland und Rheinlandpfalz) kommt aus Nidderau und heißt Daniel Habermann!

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Mit der Fotoaktion will der ACE Auto Club Europa mit seinen Partnern Wheelmap.org, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und seit neuestem auch der Aktion Mensch auf Barrieren aufmerksam machen, die den mobilen Alltag erschweren und die dringend beseitigt werden müssen. Der Gewinner Daniel Habermann war sichtlich überrascht, dass es sein Zufallsfoto vor einer Bahnfahrt in die Endauswahl zusammen mit über 100 Einsendern gebracht. Die Überreichung der Siegerprämie – einem Apple IPad – fand am Bahnhof Ostheim im Beisein vom 1. Stadtrat Rainer Vogel statt. Jens Womelsdorf, ACE-Regionalbeauftragter Hessen, Hermann Stiegler, Kreisvorsitzender, und Anton Hofmann, Pressesprecher vom Kreisvorstand Main-Kinzig und Wetterau gratulierten Habermann zu dem Siegerfoto.

Rainer Vogel dankte dem ACE für die Auszeichnung an den Gewinner Daniel Habermann und betonte gleichzeitig, dass das Siegerfoto an ein jahrzehntelang ungelöstes Problem in Nidderau Ostheim erinnert. Für die – vor allem behinderten – Bahnreisenden, die zweimal 34 Treppenstufen überwinden müssen, ist der Zugang zum Bahnsteig nicht mehr zeitgemäß.
„Eine Unterführung muss durch eine behindertengerechte Unterführung mit Personenaufzug ersetzt werden. Diesen Planungsauftrag hat der Stadtrat bereits vergeben und ist auf das Ergebnis gespannt“. Das bewertete Vogel als einen Beitrag zu notwendigen Mobilitätswende und zeigte sich fest davon überzeugt, dass es wesentlich mehr Kunden für die Bahn gäbe, wenn vom RMV ein Gesamtangebot „Fahrrad, Bus und Bahn“ unterbreiten würde. Die alten verrosteten Fahrradständer am „Bahnhof Ostheim Kreis Hanau“ weisen daraufhin, dass seit der Gebietsreform in Hessen vor über 50 Jahren ein Stillstand eingetreten sei. Die Stadt habe mit den innerstädtisch eingerichteten Buslinien mit Bahnanschluss bereits eine Vorleistung erbracht.

Die Jury vom ACE Auto Club Europa in Stuttgart hat unter allen Einsendungen die sechs besten Fotos aus allen ACE-Regionen (Baden-Württemberg, Bayern, Mitte, Ost, Nordrhein-Westfalen, Nord) gekürt. Ein weiteres Foto erhält einen Sonderpreis, aufgrund seiner besonderen Botschaft, die sich sehr ausdruckvoll in dem Bildmotiv wiederspiegelt. Bewertet wurden die Art der Barriere, die Gefahrensituation, die von ihr ausgeht, und ob es sich um ein Hindernis handelt, das sich auf einer Alltagsstrecke befindet und damit den mobilen Alltag vieler Menschen erschwert.

„Das betrifft im Übrigen 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Wenn wir von mobil eingeschränkten Personen sprechen, sind neben Menschen mit körperlichen Einschränkungen auch Seniorinnen und Senioren gemeint, ebenso Eltern, die mit Kinderwagen unterwegs sind. All diese Menschen dürfen durch Barrieren an der gesellschaftlichen Teilhabe nicht ausgeschlossen werden“ betonte Jens Womelsdorf, der ACE-Regionalbeauftragter Hessen. Womelsdorf gratulierte dem Sieger Habermann und übergab ihm eine Urkunde und ein Apple iPad für seinen Fotobeitrag.

Den Glückwünschen schlossen sich der Vorsitzende vom ACE Kreis Main-Kinzig & Wetterau, Hermann Stiegler, und Pressesprecher Anton Hofmann (beide Rodenbach) sowie der 1. Stadtrat von Nidderau, Rainer Vogel, an. Das Foto sandte Habermann unter dem Titel „Katastrophal“ ein und kommentierte es wie folgt: Kommt leider noch viel öfter vor, als gedacht: Bahngleise, die nur über Treppen zu erreichen sind. Hier am Bahnhof Nidderau Ostheim ist das besonders kompliziert, Menschen im Rollstuhl haben keine Chance zum Zug zu gelangen. Dieses Bild war das aussagekräftigste unter allen Einsendungen und zeigt die absurde Situation in vollem Ausmaß. Für das siebte ausgezeichnete Foto „Schön aber traurig“ wurde aufgrund der Ausdrucksstärke des Bildes ein Sonderpreis vergeben. Das Foto beleuchtet mit künstlerischer Ästhetik eine groteske, aber für mobilitätseingeschränkte Menschen eine bekannte Alltagssituation am Strand von Cuxhaven: Der Weg zum Strand war vermutlich nur teilweise barrierefrei. Alle Menschen sollten das Recht auf Urlaub am Meer genießen können und zwar in Reihe Eins!



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