Initiator Werner Brodt und der fachkundige Führer der Wanderung zum Thema „Der Eichener Wald zwischen Ökologie und Ökonomie“, Helmut Gockert, versorgten die Teilnehmer mit interessanten Informationen und Fakten rund um den Eichener Wald. Warum ein Waldspaziergang als Veranstaltung des 50-jährigen Bestehens? Im naturnahen Ökosystem “Wald“ werden die Zusammenhänge von Natur und den menschlichen Einflüssen sehr deutlich, besonders die indirekten sichtbaren Folgen der Klimaerwärmung der letzten Jahre, die eine große Belastung für die Zukunft darstellen. Für eine positive Entwicklung des Waldes ist es erforderlich, alle Waldfunktionen, wie z. B. Natur- und Artenschutz, Klimaschutz sowie den Gesundheits- und Erholungsbereich, neben der Gewinnung des Rohstoffes Holz, zu beachten und entsprechend zu handeln.

Helmut Gockert informierte über die verschiedenen Nutzungsformen des Waldes und die Gefährdung des Waldes durch einseitige Ausrichtung auf die Ökonomie, mit der Folge der übermäßigen Abholzung besonders älterer Laubbäume. Schäden durch die klimatischen Veränderungen erfordern eine naturgemäße Waldbewirtschaftung, mit dem Ziel, einen angepassten, stabilen Mischwald mit einheimischen Laubbäumen zu bekommen, der aus verschiedenen Baumgenerationen besteht. Entsprechend müssen menschliche Eingriffe gestaltet werden und es braucht viel Zeit für positive Veränderungen.

Ergänzend informierte Werner Brodt die Teilnehmer über historische Fakten, wie die Hügelgräber, die „Dicken Steine“ und die alte Sandkaute im „Unterwald“ von Eichen. Da aus dem Teilnehmerkreis viele Fragen an die Initiatoren gestellt wurden, nahm die Führung statt der geplanten 90 Minuten zwei volle Stunden in Anspruch.

fotowaldfueheichen az


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