„Natur in der Stadt, das ist was wir in Urlaubsregionen lieben und das ist, was wir in Zukunft noch mehr brauchen um das Aufheizen von Straßen und Plätzen zu reduzieren. Begrünte Bereiche mit Bäumen, Hecken, Alleen, Naturbelassene Pflanzflächen, der Grünstreifen der sich durch die Neue Mitte zieht, all das sind viele kleine, aber im Ganzen genommen sehr wichtige Schritte, die wir in der Stadtbegrünung   dringend brauchen“, so Alois Müller, Grüne Nidderau.

„Jeder private Garten der natürlich und vielfältig bepflanzt ist, hilft die Temperaturen zu senken, Niederschläge zu speichern und Nahrung für Insekten zu liefern. Große Pflasterflächen oder Schottergärten auf den Grundstücken müssen wir vermeiden. Diese vermeintlich pflegeleichten Grundstücksbereiche heizen sich stark auf, strahlen die Hitze auf die Häuser und brauchen nachts lange zum Abkühlen. Zudem leiten sie Niederschlagwasser schnell in die Kanalisation ab, ohne eine Chance auf Versickerung. Das ist kaum im Interesse der Menschen, die in diesen Häusern wohnen“, ergänzt Nicole Stahlberg, die Grüne Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Jugend und Soziales.

„Wir müssen die Menschen für unsere heimischen Pflanzen, Gehölze und naturnahen Wälder begeistern, es lohnt sich sie zu schützen und zu bewahren. Heimische Pflanzen können am besten mit den Wetterbedingungen umgehen - oft sind es die vermeintlichen Unkräuter wie Distel, Wegwarte und andere heimische Pflanzen, die auch mit großer Trockenheit klar kommen und zudem heimischen Insekten Nahrung und Schutz bieten. Auch wird man sich an den Anblick von trockenen Pflanzen im Stadtgebiet gewöhnen müssen, da das Bewässern von Freiflächen sich bei diesen extremen Witterungs- und Wasserverhältnissen nicht verantworten lässt. In der Regel schlagen Stauden und Gräser aber auch nach Niederschlägen wieder aus“ ergänzt Bernhard Hildebrand, Biologe und grünes Mitglied im Umweltausschuss.

Die Nidderauer Grünen wollen daher in den zukünftigen Baugebieten wie der Mühlweide in Ostheim darauf dringen, dass dem entsprechend Rechnung getragen wird. „Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich für die Zukunft zu rüsten und dabei auch langfristig Geld zu sparen“, so Gerrit Rippen, der Fraktionsvorsitzende der Nidderauer Grünen. Dann zählt er auf: „Frischluftschneisen zur Kühlung und Zisternen zur Bewässerung des Gartens oder zur Nutzung der Toilettenspülung, Photovoltaik zur Stromerzeugung, Solarthermie zur Warmwassergewinnung, Heizen mit Wärmepumpe, Gartengestaltung mit heimischen Gehölzen, Vermeidung von Versiegelung und Schottergärten, Dach- und Gebäudebegrünung, das Alles sind gute Möglichkeiten sich auf die Zukunft einzustellen.“

„Jede und jeder kann in kleinen Schritten etwas zur Begrünung der Stadt Nidderau beitragen. Im eigenen Garten fängt es an. Kleine wilde Ecken mit Totholz anlegen, weniger mähen, Wasserschalen für Vögel und Insekten aufstellen. Wir alle gemeinsam können Nidderau klimafit machen“, so die Grünen abschließend in ihrer Presseerklärung.


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