45 Personen, neben interessierten Bürger*innen auch Stadtverordnete anderer Parteien und einer der Initiatoren der Petition gegen das Projekt, hatten sich zum informativen Spaziergang rund um die Aue zwischen Windecken und Heldenbergen eingefunden. Nicole Stahlberg, Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Umwelt und Soziales, und Ausschussmitglied Bernhard Hildebrand erläuterten das vorliegende Konzept zur Auenberuhigung. Als Biologe konnte Bernhard Hildebrand Informationen zur geplanten Renaturierung der Nidder, dem Zusammenhang mit der Gewässersituation rund um Nidderau und zu Flora und Fauna im Landschaftsschutzgebiet geben, das durch die landwirtschaftliche Nutzung und die „Trampelpfade“ der vielen Spaziergänger*innen mit und ohne Hund gelitten hat. Neben der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Zuge der Renaturierung der Nidder ist es ein wichtiges Ziel der Planung, das Gebiet durch stärkere Schutzmaßnahmen ökologisch aufzuwerten.

Gemäß dem vorliegenden Konzept würde ein attraktiver, befestigter Rundweg um die Aue führen sowie eine Fuß-und-Fahrradbrücke über die Aue. Die Wiesen würden nicht mehr durchquert, sondern durch wieder an den Fluss angeschlossene Altarme der Nidder und auch Bepflanzung der Gebietsränder vor Besucher*innen geschützt. Die Brücke würde die Mitte der Stadt mit dem Teil Heldenbergens rund um den Bahnhof Nidderau-Heldenbergen verbinden und den Weg zwischen diesen Teilen der Stadt erheblich verkürzen, wie die Teilnehmer*innen des Spaziergangs selbst wahrnehmen konnten, als Bernhard Hildebrand sie bat, einmal von der anderen Seite den Blick Richtung Bertha-von-Suttner-Schule zu lenken, die direkt gegenüber liegt, aber vom Wohngebiet unterhalb des Bahnhofs bisher nicht direkt zu erreichen ist. Über die Vor- und Nachteile einer Brücke für Nutzer*innen des Bahnhofs und für die Nahmobilität insgesamt gab es lebhafte Diskussionen.

Es wurde auch angeregt, den Standort einer möglichen Brücke über die Aue noch einmal zu prüfen, die nach dem vorliegenden Konzept etwa am Breulweg enden würde. Während des weiteren Weges wurde deutlich, dass an anderen denkbaren Punkten eine erhebliche Steigung zu überwinden wäre. Nicole Stahlberg und Bernhard Hildebrand wiesen darauf hin, dass es noch keine Detailplanung gebe und Änderungsvorschläge im Lauf des Verfahrens diskutiert werden könnten. Nach gut zwei Stunden setzte nahe der Eisenbahnbrücke unterhalb des Windecker Hains ein kräftiger Regenschauer einstweilen den Schlusspunkt unter die Gespräche und den informativen Austausch.Als Fazit lässt sich festhalten, dass die allermeisten Teilnehmer nach den ausführlichen Erklärungen dem Beruhigungskonzept für die Aue positiv gegenüber stehen.

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