Potenzial für ÖPNV und Bahnhöfe in Nidderau

Nidderau
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Nidderaus GRÜNE sind hocherfreut über das große Potenzial, das der Bahnlinie Hanau – Friedberg und damit den Nidderauer Bahnhöfen Heldenbergen und Ostheim bescheinigt wird.

Im Nidderauer Ausschuss für Stadtentwicklung, Infrastruktur und Klimaschutz wurde der „Abschlussbericht des Gutachtens zur Bahnstrecke Hanau Friedberg“ und das „Arbeitsprogrammentwurf 2023/24“ vorgestellt. Kernpunkt des Gutachtens ist die Aussage, dass auf der Strecke Hanau – Friedberg problemlos ein 15 Minuten-Takt Verkehr eingerichtet werden kann. Auch eine Durchbindung der Züge nach Frankfurt ohne Umstieg in Hanau wird in dem Gutachten angeregt. „Zusammen mit dem geplanten barrierefreien Ausbau der beiden Bahnhöfe wäre das ein enormer Entwicklungsschritt für den Nahverkehr in Nidderau und Umgebung,“ freut sich Tim Koczkowiak, der Fraktionsvorsitzende der Nidderauer GRÜNEN im Stadtparlament. „Damit wäre die Bahn auch attraktiver für Menschen, die im Frankfurter Süden oder Osten arbeiten und deshalb die NIddertalbahn nicht nutzen. Wir müssen alles tun um den öffentlichen Nahverkehr zu einer attraktiven klimafreundlichen Alternative für das Auto zu machen. Verbunden mit dem 49 € ticket und dem aktuell vorgestellten Hessenpass wird auch klimafreundliche Mobilität für Menschen mit geringem oder keinem Einkommen Realität“, so Koczkowiak weiter.

Umso unverständlicher ist es, aus Sicht der GRÜNEN, dass gegen die fußläufige Anbindung des Bahnhofs Heldenbergen-Windecken von der neuen Mitte mit fadenscheinigen Argumenten Stimmung gemacht wird. „Der Steg für Fuß- und Radverkehr von der neuen Mitte zum Bahnhof ist geradezu eine Notwendigkeit angesichts der Möglichkeiten, die die Bahnstrecke zukünftig bieten wird. Zudem wird auch die Erweiterung der Berta-von-Suttner Schule mehr junge Menschen in die neue Mitte führen“, stellt Koczkowiak fest. „Was sich am jetzigen Zustand der Aue durch den Steg verschlechtern sollte ist uns GRÜNEN ein Rätsel. Aktuell laufen die Menschen durch die sensiblen Bereiche der Aue und meistens mit Hund direkt an der Nidder entlang,“ so Beate Kanzler, ebenfalls Ausschussmitglied für die Grünen. Nach dem Konzept zur Auenberuhigung sollen sie zukünftig außen herumgeführt werden, damit sich der Bereich erholen kann. Der Steg soll über den dann wieder schützenswerten Bereich des Landschaftsschutzgebietes hinwegführen. „Genau so werden Wege in Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten angelegt, damit die Menschen die Natur genießen können, ohne sie zu schädigen,“ führt Kanzler aus.

Was die Kritik an den Kosten betrifft, fragt Koczkowiak: „Warum sind eigentlich 4,5 Millionen Euro für ein Konzept, das Autoverkehr reduziert und gleichzeitig einen großen Bereich der Aue renaturiert und damit direkt dem Klimaschutz dient, zu viel? Die gleichen Leute, die das kritisieren, haben aber keine Probleme damit, dass Milliarden für den Straßenbau ausgegeben werden,“ kritisiert der GRÜNE die Haltung der Nidderauer CDU. Auch wird die aktuelle Beschlusslage, die die Investition unter den Vorbehalt der finanziellen Förderung stellt, so dass die Investitionssumme für die Stadt Nidderau deutlich unter 2 Millionen bleiben wird, von der Opposition komplett ignoriert. „Leider macht die CDU aus rein parteitaktischen Gründen Stimmung gegen ein innovatives Zukunftsprojekt unserer Stadt, wirklich sehr schade,“ meint Koczkowiak abschließend und spielt damit auf die nicht weit zurückliegende Position der CDU an, die sowohl für eine asphaltierten Rundweg, als auch eine Brücke über die Nidder war.


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