VdK-Ortsverband will um Alten-Pflege-Zentrum kämpfen

Der „alte“ und neue Vorstand (von links): Stellv. Vorsitzender Wolf-Peter Sander, Juniorenvertreter Gerhard Gerlof (neu), stellv. Kassenführer Werner Breitenbach, Schriftführerin Edith Müller, Beisitzer Horst Görtz, stellv. Vorsitzende Waltraud Schmidt, Vorsitzender Hans-Joachim Klöppel, Vertreterin der Frauen Carola Meininger (neu), es fehlt Kassenführer Ralf Keim (derzeit in REHA).

Nidderau
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Der Vorsitzende vom Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V. Ortsverband Nidderau, Hans-Joachim Klöppel, konnte am Samstag, 25.04.2024, zur Mitgliederversammlung in der Nidderhalle im Nidderauer Stadtteil Eichen wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen.



In seiner Begrüßung ging Klöppel auch die wichtigen Themen, Alten-Pflege-Zentrum Nidderau-Erbstadt und Gemeindeschwestern ein. Besonders begrüßte er den ehrenamtliche Beigeordneten des Main-Kinzig-Kreises, Hugo Klein (CDU), den Landtagsabgeordneten und Sozialpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Max Schad (CDU), Bürgermeister Andreas Bär (SPD), den stellv. Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands Nidderau und Stadtverordneten Matthias Lochner und den Bundestagsabgeordneten a.D. Bernd Reuter (SPD).

Nach den üblichen Regularien und Begrüßung sprachen die Gäste einige Grußworte an die Versammlung. Hugo Klein betonte hier insbesondere seine lange Verbundenheit mit dem VdK-Ortsverband Nidderau und ging auf die soziale Verantwortung des VdK und im Besonderen auf die Arbeit am Menschen der ehrenamtlichen Mitglieder in dem Vorstand ein. Auch informierte er über die Mitgliederentwicklung des VdK in Deutschland, Hessen-Thüringen und Nidderau. Mit der Aussage "Ihr seid eine nicht zu unterschätzende Macht“ drückte er seine Wertschätzung für den VdK aus. Es war für die Anwesenden auch erfreulich, zu hören, dass es sich weiterhin für die Belange des VdK einsetzen werde. Die anwesenden Mitglieder zollten seiner Ansprache einen langen Applaus.

Max Schad betonte ebenfalls, dass er auch schon lange Gast zu den Veranstaltungen vom VdK-Nidderau war und freue sich immer wieder, den Einladungen folgen zu können. In seiner Rede ging er ebenfalls auf die Verantwortung des VdK für die Schwachen und Bedürftigen ein. "Auch stellte er eine grundsätzliche Reform des Krankenhauswesens in Hessen in Aussicht. Seine Aussage zufolge wird es zukünftig keine „allumfassendes Krankenhaus“ mehr geben, sondern Krankenhäuser zu speziellen Krankheitsfällen. Weitergehend wird man sich verstärkt dem Ausbau der Pflege der älteren Generation widmen. Bei allen Aufgaben wird aber auch den Jüngsten bedacht werden und den KITA-Bau weiterhin unterstützen. Wir vom VdK-Nidderau hatten eine Tischvorlagen zum Thema Gemeindeschwestern ausgelegt. Auch hierauf ging er ein und freute sich, dass wir, vom VdK-Nidderau, uns dem Thema annehmen und dafür streiten wollen. Seine Unterstützung hierzu sei gewiss", so der VdK in seinem Bericht.

Auch Bürgermeister Andreas Bär griff das Thema Alten-Pflege-Zentrum Nidderau-Erbstadt auf und freute sich, dass er zusammen mit dem VdK-Nidderau weiterhin für dieses Projekt in Zukunft streiten werde. "Für Bär ist die Teilnahme an den Veranstaltungen des VdK Nidderau eine Pflichtveranstaltung, da der VdK-Ortsverband Nidderau mit 835 Mitgliedern eine nicht zu unterschätzende Menge Menschen sind, die eine Aussage treffen können. Er machte auch deutlich, dass die Stadt Nidderau gerade in sozialen und gesundheitlichen Belangen in den letzten Jahren einiges getan und auch weiterhin tun wird. Als Beispiel nannte er das neu errichtete Medizinische Versorgungszentrum von Dr. Schumann, sowie den Pflegedienst mit seiner Tagesbetreuung", so der VdK.

Matthias Lochner, stellvertretender CDU-Ortsverbandsvorsitzender von Nidderau und Stadtverordnete von Nidderau entschuldigte zuerst Otmar Wörner, den Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Nidderau, da dieser einer wichtigen Veranstaltung folgen musste. Er betonte, dass er sich seinen Vorrednern anschließen könne und wünschte dem VdK-Ortsverband Nidderau weiterhin viel Erfolg bei der segensreichen Arbeit und der Veranstaltung einen angenehmen Verlauf.

Als letzter Redner nahm sich der Bundestagsabgeordneter a.D. Herr Bernd Reuter die Damen und Herrn Politikern an. Er betonte, dass er in 20 Jahren seiner Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags immer wieder mit dem VdK zusammengekommen sei, um für die Schwachen der Gesellschaft tätig zu werden. Auch stelle er sich das Land Utopia vor, indem man keinen VdK mehr brauchen würde. Aber, so seine Worte, "es wird kein Utopia geben und deshalb wird der VdK, auch in Nidderau, mehr denn je gebraucht um den Damen und Herrn Politikern ihr soziales Gewissen tagtäglich vor Augen zu halten". Er hoffe und wünsche, dass das soziale Engagement vom VdK-Nidderau auch weiterhin so bleibt. Die Versammlung zollte ihm lang anhaltenden Applaus.

In seinem Bericht ging der Vorsitzende Hans-Joachim Klöppel auf die Mitgliederentwicklung im VdK Nidderau ein, über die letzte Mitgliederversammlung 2023 mit den Neuwahlen. Mittlerweile sind bereits 2 Vorstandsmitglieder aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Dafür habe man zwei kommissarischen Personen, Carola Meininger als Sprecherin der Frauen und Gerhard Gerlof als Juniorenvertreter, gefunden, die auch aktiv im Vorstand mitarbeiten. Er berichtete über die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres und den Aus- und Weiterbildungsseminaren, die von vielen Vorstandsmitgliedern besucht wurden. Er ging auch auf das Alten-Pflege-Zentrum Nidderau-Erbstadt ein und bezeichnete es als „persönliche“ Aufgabe, dieses Projekte der Realisierung näher zu bringen. Auch sprach er das Thema Gemeindeschwestern an, dass der VdK-Nidderau auch hier sich intensiv dafür einsetzen wird. Zum Ende seines Berichts bedankte er sich bei seinen Mitstreitern im Vorstand für die geleistete Arbeit.

Die stellv. Vorsitzende Waltraud Schmidt berichtete vom Ausflug 2023 und über die Sportgruppe „Boule“, die immer Sonntagsvormittags trifft. Der stellv. Vorsitzender Wolf-Peter Sander berichtete, dass in den nächsten Wochen die IT-Welt im VdK umgestellt wird und daran im Anschluss die Homepage wieder aktualisiert wird. Der stellv. Kassenführer Werner Breitenbach gab seinen Kassenbericht für das Jahr 2023 ab und stellte das Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die einwandfreie Kassenführung vor. Nach der neuen Satzung vom Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V. gibt es keine Ortsverbandsrevisionen mehr. Somit entfällt die Entlastung des Vorstands durch das zuvor genannte Testat. Da sich zum Punkte Aussprache zu den Berichten meine Fragen ergaben, leitete der Vorsitzende Klöppel weiter zum Punkt „Neu- bzw. Ergänzungswahlen“. Die anwesenden Mitglieder votierten jeweils einstimmig für die Sprecherin der Frauen Carola Meininger, und den Juniorenvertreterr Gerhard Gerlof, der auch zukünftig zusammen mit dem stellv. Vorsitzenden Wolf-Peter Sander die IT im Ortsverband führen wird.

Für besondere Verdienste und ehrenamtlichen Engagement im Interesse der behinderten, alten, kranken und sozial schwachen Menschen verlieh der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V. Waltraud Schmidt, stellv. Vorsitzende und Kreisassistentin, und Edith Müller, Schriftführerin, Mitgliederbeauftragte und Kreisassistentin, die Ehrenplakette in Bronze. Die Verleihung nahm unter Begleitung der Ehrengäste der Vorsitzende Hans-Joachim Klöppel vor. In seinen Schlussworten gab der Vorsitzende Klöppel eine Vorschau auf die Veranstaltungen im restlichen Jahr. Besonders hob er die zukünftige informelle Beratung im Familienzentrum Nidderau jeden 2. Donnerstag im Monat jeweils zwischen 10:00 und 12:30 Uhr und 17:00 – 19:00 Uhr (für berufstätige) hervor. Mit den Schlusssätzen, dass man für das Alten-Pflege-Zentrum Nidderau-Erbstadt, die Gemeindeschwestern und weiteren sozialpolitischen Problemstellungen streiten werde, beendete er die Versammlung und leitete zum geselligen Beisammensein mit Würstchen über.

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Von links: Stellv. VDU-Ortsverbandsvorsitzender Matthias Lochner, Landtagsabgeordneter Max Schad, ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter Hugo Klein, die Geehrten Schriftführer Edit Müller und die stellv. Vorsitzende Waltraud Schmidt, Bürgermeister Andreas Bär, Vorsitzender Hans-Joachim Klöppel.

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Der „alte“ und neue Vorstand (von links): Stellv. Vorsitzender Wolf-Peter Sander, Juniorenvertreter Gerhard Gerlof (neu), stellv. Kassenführer Werner Breitenbach, Schriftführerin Edith Müller, Beisitzer Horst Görtz, stellv. Vorsitzende Waltraud Schmidt, Vorsitzender Hans-Joachim Klöppel, Vertreterin der Frauen Carola Meininger (neu), es fehlt Kassenführer Ralf Keim (derzeit in REHA).


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