In Bezug auf die Pressemitteilung des Vorsitzenden des VdK Ortsverbandes Nidderau, Hans-Joachim Klöppel, stellen die Vertreter von SPD und GRÜNEN mit Bedauern, dass dieser offenbar die parlamentarischen Geschäftsgänge und Verwaltungsabläufe nicht verstanden habe.
"Zudem schildert Herr Klöppel im Namen des VdK Ortsverband Nidderau zahlreiche Erzählungen, Geschichten und Behauptungen auf, die sich so nicht zugetragen haben. Für die Fraktionen von SPD und GRÜNEN ist das Verhalten von Herrn Klöppel unerklärlich und wirft zudem die Frage auf, auf welche Art und Weise diese Pressemitteilung mit dem Gesamtvorstand des VdK Nidderau abgestimmt wurde. Aus meiner bisherigen Erfahrung mit Herrn Klöppel weiß ich, dass dieser des Öfteren zu entgleisenden Schnellschüssen neigt. Auch die Diffamierung, mich als ´Chefdemagogen´ darzustellen empfinde ich als unsäglich. Wir als SPD schätzen die Arbeit des VdK Sozialverbands sehr und sind uns über dessen Wirken in sozialpolitischen sowie sozialrechtlichen Belangen bewusst. Es passt nicht zum Wertekanon des VdK, ehrenamtliche Mandatsträger und Bündnispartner grundlos zu diffamieren. Ich fordere Herrn Klöppel auf, diese Pressemitteilung zurückzuziehen und sich für sein schädigendes Verhalten bei den Vertretern von SPD und GRÜNEN zu entschuldigen“, erklärt der SPD Partei- und Fraktionsvorsitzende Vinzenz Bailey.
„Die abschließenden Beratungen zum Prüfantrag der CDU zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Gemeindepfleger haben am 25.04.2024 im Ausschuss für Sport- Kultur und Gesundheit stattgefunden und wurden seinerzeit als erledigt angesehen“, erinnert der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Sam Pfeifer. Weiter merkt Pfeifer hierzu an: „Der Erste Stadtrat Rainer Vogel hat als zuständiger Dezernent über den Sachverhalt berichtet und die Stellungnahme der Verwaltung zu der weiteren Vorgehensweise erläutert, wenn zum nächsten Haushalt Stellen für Gemeindepfleger geschaffen werden sollten. Eine grundsätzlich ablehnende Haltung zum Thema Gemeindepfleger konnte ich von SPD und GRÜNEN nicht erkennen, alle Fraktionen haben im Ausschuss sachlich und ergebnisoffen agiert. Vielmehr hat Erster Stadtrat Vogel die Vertreter der CDU auf die Möglichkeit hingewiesen, dass die antragsstellende Fraktion auch einen konkreten Haushaltsantrag zum kommenden Haushalt stellen kann. Auch Herr Klöppel in seiner Funktion als ehrenamtlicher Stadtrat war zu dieser Sitzung anwesend und sollte eigentlich die derzeitig wahren Begebenheiten kennen.“
Die Behauptung, die Koalition aus SPD und Grünen würde sich nicht zu einem APZ in Erbstadt bekennen, weisen beide Parteien vehement zurück. Hierzu erklärt Tim Koczkowiak, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN: „Im großen politischen Konsens machen wir uns dafür stark, in Erbstadt ein Alten- und Pflegezentrum zu realisieren. Woher Herr Klöppel seine Informationen beschafft hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Unser Ziel bleibt weiterhin die Etablierung eines Altenpflegezentrums in Erbstadt. Das der MKK aktuell die Pläne vorerst auf Eis gelegt hat wurde seinerzeit mit der schwierigen finanziellen Situation der bestehenden APZ begründet und daher wurde die Verwaltung vom Parlament beauftragt nach alternativen Betreibern für Erbstadt zu suchen“
Ebenfalls zeigen sich die Vertreter der SPD Überrascht davon, welche Quellen Herrn Klöppels Theorien als Kronzeugen unterstützen sollen. „Das angebliche Gespräch zwischen Herrn Klöppel und SPD-Vertretern beim Flammenadlerjubiläum in Erbstadt hat es so nicht gegeben“, so Bailey. SPD und GRÜNE verlangen von Herrn Klöppel eine Richtigstellung und eine entsprechende Entschuldigung für die falschen Behauptungen. „Es wäre hilfreich zu wissen, ob auch der Vorstand des VdK diese Pressemitteilung freigegeben hat. Eine Entschuldigung von Herrn Klöppel ist in jedem Fall angebracht“, so Bailey, Pfeifer und Koczkowiak abschließend.

Von links: Sam Pfeifer (SPD), Tim Koczkowiak (Grüne) und Vinzenz Bailey (SPD).
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