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"Diese besondere Vermarktungsform ermöglicht es, für ausgesuchte Stammhölzer Höchstpreise zu erzielen und damit der jahrhundertelangen Pflege und Entwicklung der Bäume gerecht zu werden. Unsere Eichen sind das Ergebnis einer verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung über Generationen hinweg. Es ist Ausdruck unseres Respekts gegenüber dieser Arbeit, dass wir beim Verkauf auf bestmögliche Erlöse achten“, betont Erster Stadtrat Rainer Vogel (Grüne).

Für die beste Nidderauer Eiche sei ein Spitzenpreis von 1.920 Euro je Festmeter erzielt worden: "Im Durchschnitt lag der Erlös der rund 50 gelieferten Stämme bei 517 Euro je Festmeter. Insgesamt konnte so – nach Abzug aller Kosten – ein Gewinn von circa 45.000 Euro für den Nidderauer Stadtwald erwirtschaftet werden. Bei einem herkömmlichen Verkauf 'ab Wald' wäre lediglich knapp die Hälfte dieses Erlöses möglich gewesen. Die Stadt Nidderau verfolgt mit dieser Vermarktungsstrategie konsequent ihre Ziele einer nachhaltigen und wirtschaftlich sinnvollen Waldbewirtschaftung. Alte Bäume, die entweder Absterbeerscheinungen zeigen oder aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden müssen, sollen auch bestmöglich vermarktet werden. Die Submission ist für uns ein wichtiges Instrument, um die Wertschöpfung aus unserem Stadtwald zu optimieren und gleichzeitig den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Holz zu sichern“, erklärt Katja Adams, Fachbereichsleiterin Umwelt.

Ein besonderer Dank gelte Revierförster Sebastian Stemmler, der die geeigneten Stämme sorgfältig ausgewählt und das gesamte Verfahren fachkundig begleitet habe.

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