Lesen fördert geistige und emotionale Fähigkeiten. Lesen beflügelt die Fantasie. Beim Lesen schüttet der Körper Glückshormone aus: „Gerade in einer technologisierten Welt ist Lesen unverzichtbar, nicht nur, um die Medienkompetenz zu steigern“, sagt Bürgermeister Andreas Bär (SPD).
Dieser Verantwortung kommt die Stadt Nidderau über das „Aushängeschild“ Buchmesse Main-Kinzig hinaus nach. Leseförderung gehört zum festen pädagogischen Konzept der Kindertagesstätten. Unterstützung zur Leseförderung erhalten die Schulbibliotheken und die kirchlichen Büchereien in Nidderau auch in Euro und Cent.
Jutta Kadau, Leiterin der Stadtbücherei, und Bär überreichten anlässlich des Welttages des Buches Zuschüsse in einem Gesamtvolumen von 1.700 Euro. Empfänger der jährlichen Förderung waren diesmal die Albert-Schweitzer-Schule, die Grundschule Ostheim, die Johann-Hinrich-Wichern-Schule, die Kurt-Schumacher-Schule, die Paul-Maar-Schule und die Bertha-von-Suttner-Schule sowie das Evangelische Pfarramt Eichen/Erbstadt und das Katholische Pfarramt Heldenbergen. Die Gutscheine können für neuen „Lesestoff“ nach Wahl bei einer Buchhandlung eingelöst werden.
Der UNESCO-Welttag des Buches ist der Stichtag für Deutschlands größte Leseförderaktion. Über 1,1 Millionen Schulkinder haben bereits ein Buchgeschenk erhalten. Inspiriert von einem katalanischen Brauch, ist der 23. April seit 1995 ein weltweiter Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. „Die Freude am Lesen muss bei vielen Menschen erst geweckt werden“, sagt Büchereileiterin Jutta Kadau. Die Stadt Nidderau macht allen Altersklassen ein Angebot: für Kinder mit Zuschüssen für die Schulbüchereien und für alle Altersklassen mit der Stadtbücherei am Marktplatz Windecken. Rund 6,2 Millionen Menschen in Deutschland haben geringe Lese- und Schreibkompetenzen.

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