Nidderau: Phil Studebaker (CDU) will Bürgermeister werden

Von links: Christian Litzinger, Otmar Wörner, Christa Kapfenberger, Simone und Phil Studebaker, Thorsten Hein und Max Schad.

Nidderau

Die CDU Nidderau hat am Dienstagabend Phil Studebaker mit 98 Prozent der Stimmen zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2026 nominiert. "Das deutliche Ergebnis unterstreicht den geschlossenen Rückhalt innerhalb der Partei und markiert den Auftakt für einen engagierten Wahlkampf", teilt die Partei mit. Studebaker betonte die zentrale Rolle der Parteibasis: „Wahlen werden durch Menschen gewonnen – durch Gespräche, durch Vertrauen. Ohne unsere Mitglieder und die Multiplikatoren wie Freunde, Vereinskollegen und Bekannte geht es nicht.“

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Zugleich machte Studebaker deutlich, welchen Stil er im Wahlkampf verfolgen will: „Ich weiß, dass in Wahlkämpfen oft Dinge gesagt werden, die verletzen – und dass es manchmal leichter ist, andere schlecht zu machen, als selbst Lösungen zu liefern. Aber ich habe mich bewusst für einen anderen Weg entschieden. Ich will überzeugen – nicht angreifen. Ich will verbinden – nicht spalten. Denn am Ende geht es nicht darum, wer der bessere Politiker ist. Es geht darum, wer Nidderau mit den Menschen gemeinsam nach vorne bringt.“

Breite Unterstützung und starkes politisches Signal

Der Nominierungsparteitag wurde von zahlreichen politischen Akteuren begleitet und soll damit auch über die CDU hinaus ein klares Signal setzen. Unter den Gästen befand sich der Bürgermeister von Gelnhausen, Christian Litzinger (CDU), der selbst erst im zweiten Anlauf das Bürgermeisteramt erringen konnte. In seinem Beitrag verwies er darauf, dass viele erfolgreiche Bürgermeister ihren Weg erst im zweiten Versuch geschafft haben – aus seiner Sicht ein klares Signal für Ausdauer und strategische Weiterentwicklung: „Mit seiner ehrenamtlichen Arbeit im Magistrat der Stadt Nidderau, hat er den Bürgerinnen und Bürgern von Nidderau in den letzten 4 Jahren gezeigt, dass er sich für die Stadtbelange einsetzt und Dinge verändern möchte!“.

Ebenfalls anwesend war der Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig und Landtagsabgeordnete Max Schad. Er rief die Parteibasis nach dem starken Ergebnis dazu auf, „jetzt mit breiter Brust nach außen zu gehen“ und Phil Studebaker aktiv im Wahlkampf zu unterstützen. Zugleich wurde der Nominierungsparteitag auch von einem Zeichen des politischen Miteinanders geprägt: Der Vorsitzende der Freien Wähler in Nidderau, Thorsten Hein, sowie die parteilose Kommunalpolitikerin Christa Kapfenberger (Ortsbeirat Eichen) waren ebenfalls vor Ort. Ihre Anwesenheit wurde von vielen Teilnehmern als positives Signal für einen respektvollen und sachorientierten Austausch über Parteigrenzen hinweg gewertet. Der Vorstandsvorsitzende der CDU Nidderau, Otmar Wörner, betonte: „Wir haben einen Kandidaten nominiert, der die Themen klar benennt und gleichzeitig die Menschen mitnimmt. Das ist die Grundlage für einen erfolgreichen Wahlkampf.“ Der Fraktionsvorsitzende Markus Neumann erklärte: „Phil Studebaker steht für eine klare Linie: weniger Ankündigungen, mehr Umsetzung. Genau das braucht Nidderau jetzt.“

Klare Prioritäten: Medizinische Versorgung und Familien

Im Mittelpunkt seiner politischen Agenda stellte Studebaker die Verbesserung der medizinischen Versorgung. Konkret kündigte er die Planung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) zwischen Windecken und Ostheim an. „Wir brauchen endlich eine strukturelle Lösung. Ein MVZ bedeutet kurze Wege, planbare Versorgung und Sicherheit – gerade für Familien und ältere Menschen“, so Studebaker. Zugleich betonte er die Bedeutung einer familienfreundlichen Stadtentwicklung: Nidderau müsse ein Ort sein, „in den Familien gerne leben – mit verlässlicher Betreuung, sicheren Wegen und echter Perspektive.“ Die Schriftführerin der CDU Nidderau, Stefanie Kremmler, hob hervor: „Besonders die Themen Familie und medizinische Versorgung treffen genau den Nerv vieler Menschen.“

Wirtschaft und Infrastruktur: Mehr Tempo gefordert

Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung forderte Studebaker eine aktivere Ansiedlungspolitik. Während Nachbarkommunen gezielt Unternehmen anziehen würden, verliere Nidderau an Dynamik. Als Beispiel nannte er die Nachbargemeinde Schöneck, in der eine Tochtergesellschaft von Amazon eine circa 7 Hektar große Fläche für ein Rechenzentrum gesichert habe. „Das zeigt, wie strategische Entwicklung funktioniert – und welche Chancen wir uns in Nidderau nicht länger entgehen lassen dürfen“, so Studebaker. Er kündigte an, gezielt neue Gewerbeflächen zu entwickeln, Unternehmen anzusiedeln, somit Arbeitsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Basis der Stadt nachhaltig zu stärken. Jürgen Frech, Ortsvorsteher des Stadtteils Erbstadt, ergänzte: „Die Verbindung aus wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Verantwortung überzeugt.“

Parkdeck als Antwort auf die angespannte Parksituation

Ein zentrales Infrastrukturprojekt soll der Bau eines Parkdeckes sein. "Hintergrund ist die bereits angespannte Parksituation, die sich insbesondere durch die Einführung der gymnasialen Oberstufe weiter verschärfen wird. Wir sehen schon heute, dass der Parkraum an seine Grenzen stößt. Mit der Oberstufe kommen zusätzliche Fahrzeuge hinzu. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, erklärte Studebaker. Matthias Lochner, Ortsvorsteher des Stadtteils Eichen, erklärte: „Gerade die Themen Infrastruktur und Parkraum sind für viele Bürger direkt spürbar. Hier setzt Phil Studebaker genau richtig an.“

Sport, Bildung und Ehrenamt stärken

Darüber hinaus will sich Studebaker für die Umsetzung eines Kunstrasenplatzes mit Laufbahn in Windecken einsetzen – für Vereine, Schule und Feuerwehr. „Wir reden hier nicht über Luxus, sondern über Sportunterricht, Leistungskurse und die Unterstützung des Ehrenamts. Das ist unsere Verantwortung.“

Weitere Projekte
⦁ Motorikpark als generationsübergreifender Treffpunkt – dies haben schon sehr viele Kommunen und Städte in Deutschland und Europa erkannt.
⦁ Ausbau des Ruf-Taxi-Angebots „Carlos“ zur Sicherung der Mobilität im Alter und Familien die es sich nicht leisten können, Ihre Kinder z.B. zum Sport in andere Stadtteile zu bringen

Erich Lauer, Ortsvorsteher des Stadtteils Heldenbergen, sagte: „Die Ansätze für alle Stadtteile zeigen, dass hier jemand für ganz Nidderau denkt.“ 

Geschlossen in den Wahlkampf

Zum Abschluss rief Studebaker zu einem aktiven Wahlkampf auf: „Geht raus, sprecht mit den Menschen, überzeugt und nehmt sie mit. Es geht nicht um mich – es geht um Nidderau.“

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Von links: Christian Litzinger, Otmar Wörner, Christa Kapfenberger, Simone und Phil Studebaker, Thorsten Hein und Max Schad.


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