Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten.
Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
In den Stadtteilen Eichen, Erbstadt, Ostheim und Windecken werden ab 2014 beginnend vermehrt Straßenbeleuchtungseinrichtungen auf LED-Beleuchtungssysteme umgerüstet. In den vergangenen Jahren wurde im Rahmen von Kanal- und Straßenbauprojekten, wie z. B. der Eisenbahnstraße in Ostheim, bereits mit der Umrüstung begonnen. Auch bei dem noch laufenden Projekt der Katzbachverdolung in der Friedrich-Ebert-Straße in Windecken wird baubegleitend auf LED-Beleuchtung umgerüstet, und im Rahmen von Sanierungs- und Reparaturarbeiten wurde der Pflücksburger Hof in Windecken, sowie die Karlstraße und Teilbereiche der Weiherstraße in Ostheim bereits umgerüstet.
Das jetzt startende Projekt der LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, gefördert. Dabei setzt ein Projektträger Forschungs- und Innovationsförderprogramme im Auftrag der öffentlichen Hand um. Ein betreuendes Ingenieurbüro begleitet im Auftrag der Stadt Nidderau das Vorhaben.
Grundlage der Beurteilung der zur Umrüstung vorgesehenen Beleuchtungseinrichtungen sind Alter und erwarteter Wartungsbedarf der Lampen, sowie das Verkehrsaufkommen in den Straßen. Hauptverkehrsstraßen werden hierbei zuerst umgerüstet. Durch die ErP Richtlinie: Verbot von ineffizienten Leuchten und der Verordnung durch die EU Kommission werden Quecksilberdampflampen HPM (HPL) ab 2015 verbannt. Da in der Kommune Nidderau noch sehr viele HPM Lampen in Betrieb sind, werden auch diese vorhandenen Leuchten in der Stadtbeleuchtung ebenfalls vorrangig durch effiziente LED Leuchten ersetzt.
Die zur Verwendung kommenden Lichtquellen sind so ausgewählt, dass die Forderungen nach optimaler Energieausnutzung, langer Lebensdauer und hochwertiger Lichtqualität erfüllt werden. Die hieraus resultierende Energieeinsparung wird somit erheblich zur Kostensenkungen beitragen und eine willkommene Entlastung der städtischen Kasse darstellen. Auch aufgrund der hohen Lebensdauer der LED-Beleuchtungsmodule kann davon ausgegangen werden, dass erst nach ca. 10 jährigem Einsatz mit den ersten Wartungen zu rechnen ist. Die verwendeten Klimaschutztechnologien werden auch zu einer nachhaltigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen führen.
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