Wohnbebauung der Neuen Mitte Nidderaus

Nidderau

Die Neue Mitte, das größte städtebauliche Vorhaben der Nidderauer Geschichte, erfordert vorab große Investitionen.

Morgenpost

Die Stadt will deshalb noch in diesem Jahr die ersten Einnahmen generieren. „Die Vorbereitungen für die Ausschreibung zur Erschließung des Wohngebietes genießen absolute Priorität“, erklärt Bürgermeister Gerhard Schultheiß. Der „Return on Investment“ erfolgt durch den Abverkauf der Baugrundstücke. „Wir wollen unsere Investitionen so schnell wie möglich wieder hereinbringen“, sagt der Rathauschef.

Die Nachfrage nach den 114 Parzellen für Einzel- und Doppelhäuser sowie den sieben mehrgeschossigen Bauten scheint immens zu sein. Rund 200 Personen haben schon ihr Interesse bekundet. „Es handelt sich um Interessensbekundungen, nicht um verbindliche Zusagen“, schränkt der Bürgermeister ein. Potenzielle Häuslebauer können sich weiterhin schriftlich bewerben (Stadtverwaltung Nidderau – Bauamt/Steffen Schomburg – Am Steinweg 1 – 61130 Nidderau). Die Stadtverordneten müssen den Baulandpreis noch festlegen. Auszugehen ist von einem Korridor von 330 bis 350 Euro je Quadratmeter. Die Entscheidung fällt die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung Ende Juni.

Auch auf der juristischen Ebene wurde gearbeitet: Die Verträge mit HBB, dem neuen Investor für das Nidderforum mit seinem Einkaufszentrum und Restaurants, sind inzwischen notariell beurkundet. Im Herbst soll Baubeginn sein. „Alles ist im Zeitplan“, sagt Schultheiß. Noch sind einige Geschäftsflächen verfügbar. Anlaufstelle für Interessenten ist das Büro des Bürgermeisters (06187/299-103), das den Kontakt zu HBB herstellt.


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