Der Katastrophenschutz wird in einem großen Umfang von ehrenamtlichen Kräften getragen.
Der Katastrophenschutz wird in einem großen Umfang von ehrenamtlichen Kräften getragen.
„Nur aufgrund der freiwilligen Bereitschaft von zahlreichen Männern und Frauen können wir diese wichtigen Strukturen auch mit Leben erfüllen“, sagt Landrat Erich Pipa. In seiner Funktion als Chef der Gefahrenabwehr verabschiedete er jetzt mit Willi-Kurt Rupp aus Nidderau eine engagierte Persönlichkeit der ersten Stunden.
Als organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie in anderen Funktionen hat der 68-Jährige wesentlich zum Aufbau der heutigen Einsatzstrukturen beigetragen. Für seine wertvolle Arbeit in den vergangenen 40 Jahren wurde ihm zudem die Katastrophenschutzmedaille in Gold überreicht. „Wir sind dankbar für diese herausragende Leistung im Sinne unser Bürgerinnen und Bürger“, betonte Pipa.
Bereits im Alter von 13 Jahren hat der gebürtige Schlüchterner einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Im folgenden Jahr wurde er bereits aktives Mitglied im Jugendrotkreuz. Über die Ausbildung in der Trinkwasseraufbereitung sowie die Qualifikation im Sanitätsbereich erhielt Willi-Kurt Rupp 1990 schließlich die Anerkennung zum Rettungsassistenten. Zudem ist er staatlich anerkannter Desinfektor und Funkbeauftragter.
„In dieser Zeit hat er immer über den Tellerrand geblickt und wesentlich an der Entwicklung des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes mitgewirkt“, stellte Günther Seitz, Leiter des Sachgebietes Rettungsdienst, die besonderen Verdienste des langjährigen Kollegen heraus. Aufgrund der hohen Kompetenz und des enormen Einsatzes sei Willi-Kurt Rupp immer auch ein Vorbild für jüngere Kräfte gewesen.
Pipa und Seitz wünschten gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Markus Busanni dem scheidenden Helfer für seine persönliche Zukunft alles Gute und eine stressfreie Zeit. Als Dankeschön überreichten sie neben der Medaille noch ein geschmackvolles Präsent.
Foto (von rechts): Kreisbrandinspektor Markus Busanni und Landrat Erich Pipa dankten Willi-Kurt Rupp gemeinsam mit Sachgebietsleiter Günther Seitz für die jahrzehntelange Einsatzbereitschaft.
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