Bis Ende März 2016 wird die Stadt Nidderau knapp 10 Millionen Euro aus den Grundstücksverkäufen beim Projekt Neue Mitte einnehmen und damit die – von der Kommunalaufsicht genehmigten – Kassenkredite zur Vorfinanzierung tilgen.
Das gab jetzt Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) bekannt. „Nach dem Verkauf der letzten Grundstücke wird Nidderau einen Gewinn in Höhe von drei Millionen Euro verzeichnen können, den wir für die Infrastruktur aller Stadtteile verwenden wollen.“ Zudem entstehen im Nidder Forum 150 Arbeitsplätze. Für den Haushalt der Stadt Nidderau bringt das wichtigste Projekt der Stadtentwicklung jährlich rund eine halbe Million Euro an zusätzlichen Einnahmen, beispielsweise aus Gewerbesteuern und Finanzausgleichsmitteln sowie Einkommensteueranteilen.
Haushaltsplus 2016
Auch der Haushalt 2016 steht für die solide finanzielle Basis Nidderaus: Nach zuletzt 2013 hat Kämmerin Monika Sperzel (SPD) für dieses Jahr erneut einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt – sogar mit einem Plus von knapp 300.000 Euro. Ende Januar beschloss die rot-grüne Mehrheit der Nidderauer Stadtverordneten den Haushalt 2016 gegen die Stimmen von CDU und Freien Wählern, die allerdings keine Änderungsanträge gestellt hatten.
Ausbau Kita-Angebot
„Seit 2012 hat Nidderau keine neuen Darlehen mehr aufgenommen“, sagt Stadtverordnetenvorsteher Gunther Reibert (SPD). „Dennoch konnten wir u.a. das Kita-Angebot weiter ausbauen. Als freiwillige kommunale Leistung hat Nidderau ein städtisches Hortangebot geschaffen und unterstützt die Betreuungsverein an den Grundschulen. Unsere Zielsetzung ist es, gemeinsam mit der Landes-SPD die Gebührenfreiheit für die Kitas sowie die Ganztagsbetreuung an den Grundschulen einzuführen.“
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