Mit wenig Aufwand bietet das Solar-Kataster einen direkten Blick auf die Solarenergie-Potenziale von Dach- und Freiflächen. Die Potenziale werden sowohl für Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung als auch für solarthermische Anlagen zur Wärmeerzeugung angezeigt. Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner liefert Informationen über Amortisationszeit und Rendite einer geplanten Solaranlage. In Abhängigkeit vom individuellen Eigenverbrauch wird zudem die optimale Modulgröße ermittelt.
Solaranlagen liefern in Hessen bisher 4,5 Prozent des Nettostrombedarfs. Das Potenzial wird damit aber nur zu einem kleinen Teil genutzt. Allerdings stockt der Ausbau, da die Bundesregierung die Förderung über das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) drastisch reduziert hat. Das Solar-Kataster berücksichtigt daher auch die Möglichkeit, den Strom selbst zu verbrauchen. Denn auch dann kann sich eine Solaranlage rechnen, nicht nur für private Haushalte, sondern auch für Unternehmen. Dezentral erzeugter Strom sollte dezentral genutzt werden. Das ist die Kernidee des Solar-Katasters Hessen.
Das Solarkataster ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.energieland.hessen.de/solar-kataster


