„Grüner“ Mistetzky spendet 500 Euro für Schwalbenhaus

Niederdorfelden
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In den vergangenen Jahrzehnten sind in Niederdorfelden und in unserer Region rückläufige Bestandszahlen bei Schwalben- und Seglerarten festzustellen.

Gründe dafür sind u.a. der Rückgang der Insektenpopulationen, ein Mangel an Nist- und Baumaterial (u.a. durch Hof- und Wegeversiegelung) sowie die Abnahme geeigneter Brutplätze (z.B. durch Dämmmaßnahmen am Haus ohne Ersatz für die Nistplätze und der Rückgang der Viehhaltung und damit Wegfall der Ställe). Dieser Rückgang in den Flächen unserer Region verstärken plötzliche und überregionale Verluste, die die Schwalbenpopulationen meistens durch Katastrophen während ihres Zuges erleiden. Diese werden oftmals durch drastische Kälteeinbrüche auf dem Flug und die Zerstörung von geeigneten Rast- und Ruheplätzen entlang der Wanderrouten sowie von Brut- und Ruhegebieten an den jeweiligen Zielorten entweder durch intensive Landwirtschaft oder Zersiedelung verursacht.

So auch in unserem Dorf. „Wir plädieren dafür, so Matthias Zach, Ortsverbandsvorsitzender der Grünen, bei Veränderungsmaßnahmen an allen Häusern, besonders aber an denen, die schon immer Schwalbennester am Haus hatten, Kunstnester wieder anzubringen.“ Eine andere Art der Hilfe ist die Aufstellung eines Schwalbenhauses, wie es jetzt bei einer Gemeindevertretersitzung von einem engagierten Dorfelder Bürger vorgeschlagen wurde.

„Bei der Standortsuche gilt es, so Jo Mistetzky, verschiedene Bedingungen zu berücksichtigen, insbesondere
- Wo sind besetzte Schwalbennester im Ort und wie viele sind es?
- Liegen dazu Daten oder Erhebungen über Entwicklungen vor?
- Gibt es bereits vorhandene Kolonien, die in naher Umgebung erweitert werden könnten?“. Jo Mistetzky weiter:“ All diese Faktoren sind aus meiner Sicht bei dem von Herrn Vey vorgeschlagenen Standort am Friedhof erfüllt“.

Wie der Ortsverband der Grünen begeistert mitteilt, hat Jo Mistetzky dem Ortsverband zur Unterstützung des Aufbaus eines Schwalbenhauses 500€ zur Verfügung gestellt. „Wir werden das Geld natürlich sofort für die Aufstellung überweisen und hoffen, dass zu der Hilfe des Vogelschutzvereins sowie Spendenzusagen von Firmen und unserer noch weitere Spendenzusagen zur Realisierung erfolgen. Die Gemeinde könnte den Standort am Friedhof genehmigen und die Kosten für den Bauantrag übernehmen, so der Vorschlag des Ortsverbandsvorsitzenden Matthias Zach.

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