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Ist das Regenrückhaltebecken (RRB) nun 800 m3 groß oder ist es, wie das Protokoll der Sitzung vom 19.2. und die Präsentation von IGM in der Sitzung zeigen, 1450 m3 groß? Die 2. Frage, die sich die Grünen stellen: Warum antwortet der Bürgermeister auf Nachfragen von BürgerInnen mit falschen Zahlen, obwohl die anwesenden Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung nach der Sitzung im Februar 2019 wissen und dort vom Ingenieurbüro IGM mitgeteilt bekamen, dass das Regenrückhaltebecken 1450 m3 und nicht mehr 800 m3 habe, wie in der Entwurfsfassung noch vorgesehen.

„Wir fragen uns", so der Vorsitzende des Ortsverbandes, Matthias Zach, "gibt der Bürgermeister diese falsche Auskunft in der Öffentlichkeit aus reiner Unkenntnis der Antrags- und Genehmigungslage oder antwortet er falsch aus bewusstem Grund. Vor allem, warum? Könnte er doch nach all den langen Diskussionen um die Frage des notwendigen Hochwasserschutzes sich diese Vergrößerung auch noch ans Revers heften."

„Ich hatte in langen Diskussionen in den Ausschüssen, in schriftlichen Stellungnahmen zum B-Plan auf die aus meiner Sicht zu klein dimensionierter Größe des RRB hingewiesen. Ich hatte in einer schriftlichen Anfrage im März 2019 dazu verschiedene Fragen gestellt und ich hatte zur Sitzung am 19.2. einen Antrag formuliert, um an anderer Stelle ergänzende Maßnahmen zu ergreifen, um insgesamt das Rückstauvolumen zu erhöhen und die innerörtlichen Straßen sowie die Anwohner des Feldbaches in der Ortslage vor Überflutungen zu schützen“, so Josef Mistetzky.

Grüne hatten daraufhin den Antrag zurückgezogen, weil sie der Meinung waren, die Vergrößerung erfülle genau das Ansinnen der Fraktion, einen besseren Hochwasserschutz für die Bewohner im Dorfkern zu gewährleisten und zudem der Vorsitzende der SPD-Fraktion den Antrag für „überflüssig“ erklärte, damit also Ablehnung signalisierte. „Wir sind, so der Ortsverband, enttäuscht darüber, dass nicht nur unsere Mahnungen zu mehr Hochwasserschutz weder vom Bürgermeister noch von der Mehrheitsfraktion aufgegriffen wurden, sondern der Bürgermeister immer noch öffentlich mit falschen Zahlen operiert, so stellvertretend Zach und Mistetzky. Er erwecke damit den Anschein, entweder den Bescheid nicht zu kennen oder – das wäre die schlechteste Variante - Realität einfach zu ignorieren. Wir freuen uns allerdings, dass es der Oberen Wasserbehörde noch gelungen ist, im Verfahren die Gemeinde Niederdorfelden zu überzeugen, dass ein größeres Regenrückhaltebecken dringend geboten war und hoffen auch, dass kontrolliert werde, ob so gebaut wird.

Das diene letztlich dem Umweltschutz und dem Schutz der Dorfelder am Unterlauf des Feldbaches in der Ortslage, so die Grünen und bestätige ihr Wirken und nagendes Insistieren in der Gemeindevertretung, den Ausschüssen und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Foto: OV-Vorsitzender Matthias Zach und Gemeindevertreter Jo Mistetzky.

Foto: Regenrückhaltebecken.

Foto: Entwässerungskonzept des Neubaugebietes Am Bachgang.

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