Carsharing als weitere Mobilitätsoption

Niederdorfelden
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„Wir wollen keine Zeit verlieren und haben uns direkt am Montag nach der Wahl getroffen, um mit dem Vertreter des Autohauses Jörg in Bad Vilbel, Herrn Gregor Emmerich die Umsetzung eines Carsharing Angebotes in Niederdorfelden auszuloten", so die durch die Kommunalwahl 2021 von den Bürger*innen Niederdorfeldens gewählten Sandra Eisenmenger und Matthias Zach und Josef Mistetzky, der den grünen Prüfantrag in der Gemeindevertretung gestellt hatte.

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Emmerich habe noch einmal bestätigt, dass sein Unternehmen ein großes Interesse an einem Carsharing Standort in Niederdorfelden habe. Nach einer nicht zu erklärenden Flaute in der Nachfrage nach Carsharing steige jetzt die Nachfrage wieder und nachdem zwei Standorte in Bad Vilbel-Gronau und ein Standort in Schöneck-Büdesheim klar seien, würde ein weiterer Standort in Niederdorfelden auf jeden Fall Sinn machen.

Im gemeinsamen Gespräch vor dem Rathaus wurden die Gelingens-Faktoren ausgelotet, die aus Sicht der Grünen wären:
1. da das System stationsbasiert sei, das Carsharing Auto also immer am gleichen Platz stehe und dieser einprägsam sein müsse, brauche es einen festen Standort und der sei vor dem Bürgerhaus günstig.
2. es müsse über ein Schild klar gemacht werden, dass dieser Platz nur für das Carsharing Auto reserviert sei.
3. es müsse jemand die Autorisierung der Person übernehmen, die das Auto leihen wolle. Danach würde der Wagen über eine App oder einen Code freigeschaltet.
4. es müsse optional jemand auch ein Auge auf den Wagen haben und auch mal nach der Sauberkeit schauen.
Eine zentrale Frage aller drei Grünen war, da im Haushalt der Gemeinde Niederdorfelden ja auch Gelder für eine Ladestation eingestellt seien und auch die Bundesregierung Zuschüsse gewähre, ob denn ein E-Auto auch schon im Carsharing Angebot sei.
Herr Emmerich musste hier leider verneinen, versprach aber über die Produktpolitik von Ford in den nächsten 4 Jahren ein reines E-Auto und sagte zudem zu, ein Carsharing Wagen mit Hybrid -Antrieb zu stellen.

Eisenmenger, Mistetzky und Zach waren sich einig, dass für die letzten beiden Punkte auch ortansässige Unternehmen angesprochen werden könnten, die sich so einen Zusatzverdienst ermöglichen würden. Die verkehrsrechtlichen Fragen, wie Standplatz und Parkverbot außer für Carsharing Auto müssten mit der örtlichen Verkehrsbehörde besprochen und dann über sie geregelt werden. „Wir werden all diese Fragen in den nächsten Tagen und der nächsten Woche versuchen, zu klären und hoffen, dass wir auch mit dem Bürgermeister sehr zügig zu einer Einigung kommen, denn dass Klimaschutz vor Ort beginnen muss und Carsharing ein sinnvolle Mobilitätsoption ist, dürfte nach der Debatte in der letzten Gemeindevertretung und den Äußerungen in den Wahlprogrammen der anderen Mitbewerber außer Frage stehen. Deshalb sind wir der festen Überzeugung, dass unsere Idee schnellstens realisiert werden kann“, so Eisenmenger, Mistetzky und Zach weiter.

Abschließend heißt es in der Pressemitteilung der Grünen: "Für die letzte Sitzung der Gemeindevertretung hatte der Grüne Josef Mistetzky einen Prüfantrag zum Carsharing eingereicht, der auch beantwortet wurde und in dem der Bürgermeister die Modelle in Bad Vilbel aus seiner Sicht als nicht realisierbar dargestellt hatte. Er hatte dann als Idee den Kontakt mit den Kreiswerken Gelnhausen ins Spiel gebracht. Der Prüfantrag und diese Antwort wurden zur Kenntnis genommen und auf die neue Wahlperiode verwiesen. Alle Verweise auf die Fakten langten nicht aus, proaktiv über den Prüfantrag hinaus zu gehen. Fakt ist, in Bad Vilbel und in Schöneck-Büdesheim wird das Carsharing-Angebot mit den Fahrzeugen der gleichen Firma gemacht. Da in Bad Vilbel allerdings 30 Fahrzeuge an 22 Standplätzen vorgesehen sind, sind wegen der Logistik und des finanziellen Hintergrundes die Stadtwerke Bad Vilbel mit im Boot. Fakt ist, dass die gleiche Firma in Schöneck-Büdesheim auf Initiative einer Privatperson dort einen Standplatz angeboten bekam und dieses Angebot so interessant ist, dass sie auch dort ein Carsharing Fahrzeug abstellen wird. Fakt ist auch, dass diese Autos über zwei Buchungsportale gebucht werden können - Flinkster und Ford_Carsharing."

Foto: Frau Eisenmenger, in der Mitte Herr Mistetzky und Herr Emmerich von der Firma Ford-Carsharing, Autohaus Jörg Bad Vilbel.

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