Sofortige Bolzplatzöffnung einfacher und preiswerter

Niederdorfelden
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Nachdem die Grünen in Hintergrundgesprächen und ersten parlamentarischen Initiativen in der begonnenen Wahlperiode das Thema „Bolzplatz öffnen für unsere Jugendlichen“ wieder auf die Tagesordnung gebracht hatten, überschlagen sich aus ihrer Sicht nun die Ideen.

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Bürgermeister Klaus Büttner (SPD) habe die Idee eines mobilen Fußballkäfigs für Jugendliche und Sportinteressierte aufgegriffen. „Wir freuen uns, dass der Bürgermeister die Idee aufgreift und sich der Sache annehmen will“, so die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Sandra Eisenmenger. Bei den Grünen mache man sich allerdings Gedanken, ob die Idee nicht eventuell ähnlich überdimensioniert sei wie ein Skatepark statt einer Halfpipe. Vor allem sei das alles sehr kostenintensiv und es dauere sehr lange, bis der Käfig nutzbar wäre.

Die Grünen machen noch einmal darauf aufmerksam, dass ihre Grundidee war, den Bolzplatz der TSG endlich wieder für alle Dorfelder zu öffnen. Eisenmenger sagt: „In der Vergangenheit konnten immer alle Jugendlichen dort spielen und der 2008 verbesserte Bolzplatz stand allen Dorfeldern zur Verfügung. Leider ist wegen der Nutzung eines Mähroboters, durch Corona und die Angst vor Vandalismus das Gelände abgeschlossen.“ Eisenmenger betont, trotz des jetzt auftauchenden Ideenreichtums, seien die Grünen immer noch für eine sofortige Öffnung des Bolzplatzes. Man könne den bisherigen Bolzplatzmit einem Zaun gegen das TSG-Gelände abgrenzen, wie es die TGS wünscht. „Wir können auf jeden Fall die Turn- und Sportgemeinde verstehen, die eine Haftung für öffentlich zugängliches Pachtlandablehnt“, so Eisenmenger.

Wichtiger in der ganzen Diskussion müsse aber die Haltung sein, nicht über, sondern mit den Jugendlichen und Bürgern über sie betreffende Vorhaben zu sprechen. „Bevor also entsprechende Beschlüsse im Gemeindevorstand oder der Gemeindevertretung gefasst oder schon fertige Planungen erstellt werden, muss aus unserer Sicht“, so Sandra Eisenmenger, „in geeigneter Weise mit den Jugendlichen und Kindern gesprochen werden“. Eisenmenger erläutert weiter: “Ich würde nicht über die Köpfe der Jugendlichen hinweg entscheiden wollen. Ich finde Bolzkäfige gut, aber nicht,wenn sie zu winzig sind. Da müsste es schon eine gewisse Größe sein. Darüber muss mit den Jugendlichen aber gesprochen werden. Hätte ich zu entscheiden,“ so Eisenmenger weiter „wäre es mein Ziel, dass der Sportplatz niemals verkauft und der jetzige Bolzplatz sofort für die Nutzung freigegeben wird! Das kostet weit weniger als ein Sportkäfig, sieht schöner aus und kann sofort realisiert werden.“

Die Restsumme zu den bisher in die Öffentlichkeit gedrungenen 100.000 Euro für den Fußballkäfig könne man dann dazu verwenden, anstatt einer Halfpipe einen kleinen Skatepark oder eine Bahn zum Inlineskaten anzulegen, sagt Eisenmenger mit einem Augenzwinkern: “Damit hätten auch die Jugendlichen, die nicht bolzen wollen, etwas davon und würden gerne zu diesem Treffpunkt kommen.“

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