Antrag auf Erstellung von Fließpfadkarten

Niederdorfelden
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Die Fraktion von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN in der Gemeindevertretung stellt einen Antrag zur Erstellung sog Fließpfadkarten, mit denen Wege aufgezeigt werden sollen, die das Wasser der Nidder und des Feldbaches bei Starkregen gehen könnten und welche Risiken für Menschen, Gebäude und Tiere in Niederdorfelden entstehen würden.

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Überschwemmungen mit vollgelaufenen Kellern und Straßen sind auch in Niederdorfelden keine Unbekannten. Nicht in diesem Ausmaß, wie wir sie in diesen Tagen aus NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern gesehen haben. Auch nicht mit Personenschäden und Sachschäden in dieser Größenordnung. Aber die Gemeindevertretung hatte sich im Gefolge schon mehrmals mit den Folgen von Hochwasser, den Dimensionen der Kanalisation sowie deren Rückhaltevolumen und dem notwendigen Schutz der Gemeinde befasst. Regenrückhaltebecken im Wohngebiet „Im Bachgange“, Versickerungsflächen und getrennte Abwasserleitungen sind technische Maßnahmen, die ebenfalls dem Hochwasserschutz dienen. Allerdings hat es in den vergangenen Jahren auch Bebauungen gegeben, die das Schadenspotential durch extremes Hochwasser an Nidder und Feldbach erhöht haben. Zugleich haben die jetzigen Hochwasser in den genannten Bundesländern gezeigt, dass für einen solchen Fall die bisherigen Vorsichtsmaßnahmen und der Schutz bauantraglich genehmigter Gebäude erhöht werden müssen. Um auch diese gefährlichen Überschwemmungen zunächst einmal auf das Gemeindegebiet einschätzen zu können, ruft die Hessische Landesregierung dazu auf, Beratung und Förderung des Landes zu nutzen und bietet den Kommunen die Erstellung sogenannter Fließpfadkarten an", so die Grünen in einer Pressemitteilung.

Die Fraktion stellt daher folgenden Antrag an die Gemeindevertretung: "Die Gemeindevertretung möge beschließen: Der Gemeindevorstand wird gebeten, in einem ersten Schritt das Angebot der Landesregierung aufzunehmen, durch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) Fließpfadkarten von Nidder und Feldbach im Gemarkungsgebiet der Gemeinde erstellen zu lassen. In einem weiteren Schritt ist dann gemeinsam mit dem Ausschuss und der Verwaltung unter Hinzuziehung von Experten zu klären, ob eine ingenieurhydrologische Starkregen-Risikoanalyse erstellt werden muss und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Sollten Maßnahmen zu ergreifen sein, müssten priorisierte Umsetzungsplanungen erstellt und entsprechende Planungs- und Investitionsmittel im Haushalt 2022 und der mittelfristigen Finanzplanung bereitgestellt werden. Begründung: Die Karten sind geeignet, Wege aufzuzeigen, die das Wasser der Nidder und des Feldbaches bei Starkregen nehmen könnten und welche Risiken für zum Beispiel die Kläranlage auf dem Gebiet der Stadt Karben, die Rendeler Brücke, die Mühle, die Bebauungen in der Ortslage oder direkt am Feldbach und welche Auswirkungen auf das große Rückhaltebeckens südlich der L 3008 bestehen könnten", so die Fraktionsvorsitzende Sandra Eisenmenger.

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