"Die finanzielle Lage ist angespannt – doch das ist für uns kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen", so die SPD in einer Pressemitteilung.
"Als SPD-Fraktion in der Niederdorfelder Gemeindevertretung setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass auch mit begrenzten Haushaltsmitteln spürbare Verbesserungen bei Lebensqualität und Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger möglich sind. Nicht alles braucht Millionenbeträge – manchmal reicht ein kreativer, möglichst einfach gehaltener Antrag, um das Leben vor Ort ein Stück lebenswerter zu machen“, betont Juliane Frey, Fraktionsvorsitzende der SPD.
Vor der Sommerpause habe die SPD-Fraktion dazu drei weitere Anträge in die Gemeindevertretung eingebracht:
Mit dem Antrag „Spielplätze ausschildern“ fordert die SPD, dass alle Spielplätze in Niederdorfelden durch klare Wegweiser sichtbar gemacht werden – analog zu den vorhandenen Schildern im Ort. Damit sollen Familien und Besucher leichter Zugang zu den Spielplätzen im Ort erhalten – ein einfacher Schritt mit großer Wirkung. Dazu Juliane Frey: „Wir meinen: Sichtbare Spielplätze stärken das Ortsbild und sind ein Zeichen für Familienfreundlichkeit. Und wenn wir das für relativ kleines Geld umgesetzt bekommen, sollten wir das auch tun.“
In der Ausschussdebatte wurde der Antrag seitens der Opposition abgelehnt. Die Ausschilderung sei nicht notwendig, zu teuer und außerdem könne man ja heutzutage alles auch digital finden. „Wir haben gerade einen enormen Zuzug von Familien mit kleinen Kindern und einige unserer Spielplätze sind wirklich ziemlich versteckt“, erläutert Frey weiter die Beweggründe für den Antrag. „Eine bessere Ausschilderung würde helfen, vorhandene Spiel- und Freizeitangebote besser zu nutzen. Und wenn wir uns nur noch auf digitale Angebote verlassen, schließen wir einige Teile der Bevölkerung aus. Das wollen wir nicht und halten daher an unserem Antrag fest“, zieht Frey ihr Fazit aus den Beratungen.
In einem weiteren Antrag geht die SPD auf ein Ärgernis für Radfahrende ein, das sich mittlerweile auch zu einem echten Sicherheitsproblem entwickelt habe: Die Ampel am Lädchen in der Oberdorfelder Straße. "Die im Boden verbauten Kontaktschleifen erkennen Fahrradfahrende nicht zuverlässig und bleiben daher manchmal dauerhaft auf Rot stehen. Solange nicht zufällig ein anderes Fahrzeug aus der Gegenrichtung den Kontakt auslöst, muss der Fahrradfahrende stehenbleiben und blockiert damit auch noch eventuell hinter ihm wartende Fahrzeuge. Durch den Antrag haben wir erst mal prüfen lassen, welche Möglichkeiten hier bestehen, um den Alltagsradverkehr sicherer und flüssiger machen“, so Juliane Frey. Nach den Rückmeldungen aus der Verwaltung soll für den Haushalt 2026 eine Kameralösung eingeplant werden, die eine erhebliche Verbesserung mit sich führen würde. „Damit macht das Fahrradfahren in und durch Niederdorfelden wieder Spaß und ist vor allem sicher für alle Verkehrsteilnehmenden“, stellt Frey klar.
Im dritten Antrag geht es um die Ausschilderung eines Wanderwegs rund um Niederdorfelden. „Unser Dorf lädt mit seiner Natur, den Wiesen und Feldern, dem Wald und der Hohen Straße zum Wandern und Spazierengehen ein – mit diesem Pfund können wir als Gemeinde wuchern“, ist sich Juliane Frey sicher. Viel Geld müsse dafür nicht in die Hand genommen werden, aber die Attraktivität des Ortes könnte dadurch gesteigert werden.
„Diese Maßnahmen zeigen: Auch mit kleinen Summen lassen sich spürbare Verbesserungen für den Alltag der Menschen erreichen“, so Juliane Frey weiter. „In der Gemeindevertretung herrschte immer Konsens darüber, dass aus den Gewinnen des Neubaugebietes Infrastrukturprojekte finanziert werden sollen. Auch in Zeiten knapper Kassen dürfen wir nicht auf Stillstand setzen, sondern müssen unser politisches Handeln mit Kreativität und Augenmaß ausrichten – damit unser Niederdorfelden lebenswert bleibt“, so Frey abschließend.
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