Der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen ist die Ausgabe von über 5.000 Euro für die Ausschilderung der Spielplätze in Niederdorfelden zu viel.
Die SPD hatte dies für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung beantragt (wir berichteten).
"Zwar haben wir erhebliche Summen in der Rücklage, trotzdem muss zwischen „nice to have“ und „necessary“ unterschieden werden. Da gab es in der Diskussion von Ortsverband und Fraktion keinen Zweifel, dass trotz der hohen Summen, die die Sanierung des Bürgerhauses verschlingen werden, andere notwendige Maßnahmen finanziert werden müssen. Die Ausschilderung unserer Spielplätze mit über 20 Schildern, die den Schilderwald in Niederdorfelden noch vergrößern, gehört nicht dazu"; so die Meinung der Grünen.
Daher wurde folgender Änderungsantrag eingericht:
TOP 10. Antrag der SPD-Fraktion betr. Spielplätze ausschildern
Beschlussvorschlag:
Informationsbedürfnis stillen. Beschilderungswirrwar nicht ergänzen. Digitale Angebote ausweiten.
1. die Gemeindevertretung begrüßt, dass der bestehende Schilderwald durchforstet wird und Hinweise auf nicht mehr existierende Firmen entfernt und schief hängende Schilder wieder ordnungsgemäß angebracht werden.
2. Die Gemeindevertretung weiß aus Erfahrung, dass der Zuzug neuer Familien, insbesondere in neue Wohngebiete wie „Im Bachgange“ ein hohes Informationsbedürfnis nach sich zieht.
3. Die Gemeindevertretung ist davon überzeugt, dass Niederdorfelden mit seinen inzwischen 7 unterschiedlichen Spielplätzen, davon 3 mit Wasser ausgestattet ( Spielplatz-Berliner Straße, Holzspielplatz-An der Nachtweide, Wasserspielplatz- Auf dem Hainspiel, Spielplatz am Lindenplatz, Spielplatz an der Bischofsheimer Straße, Spielplatz an der Gänsweide, Ninja Park am Sportplatz Berger Straße) ein ausreichend qualitativ und für unterschiedliche Altersgruppen, anforderndes Angebot vorhält.
4. Die Gemeindevertretung bittet den Gemeindevorstand, das Informationsbedürfnis der Bevölkerung, insbesondere der Neubürger, durch die Auflage einer durch ein entsprechendes Werbeunternehmen finanzierten Karte, die jeder/jedem Neubürger*in bei der Anmeldung in der Gemeinde übergeben wird und die in der Gemeinde ausliegt, einer im Netz hinterlegten digitalen Hinweiskarte mit GPS-Daten und einer Erneuerung der Hinweiskarte an der Apotheke, zu stillen.
5. Über das neue Angebot soll umfassend öffentlich berichtet werden.
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