SPD im Dialog mit Rodenbacher Bürgern

Rodenbach
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Die Aktion „Mitmachen heißt Mitgestalten“ der Rodenbacher SPD Fraktion stößt offensichtlich auf vielfältige Resonanz der Rodenbacher Bürger.

Seit Mitte Januar ging bereits eine Vielzahl von Anregungen, Ideen und Hinweisen ein. „Sowohl die uns zugegangenen Kommentare und Beobachtungen als auch die kritischen Anmerkungen zeigen wieder einmal, wie groß das Interesse unserer Mitbürger an kommunalpolitischen Themen ist.“, so Norbert Link, der Fraktionsvorsitzende.

Besonderes Interesse bestand dabei wiederum am Baugebiet Adolf-Reichwein-Straße sowie am Allgemeinzustand der Straßen im Gemeindegebiet. In den jeweiligen individuellen Antworten wurde nochmals deutlich gemacht, dass auch der SPD Fraktion der Zustand einiger Rodenbacher Straßen ein Dorn im Auge ist. Derzeit werde von einer unabhängigen Stelle ein Straßenzustandskataster erstellt, das Aussagen über den Schadensstand und den notwendigen Finanzierungsbedarf enthalten wird. Danach könne man absehen, wie hoch der finanzielle Aufwand einer grundhaften Erneuerung in den kommenden Jahren für die Gemeinde sein werde. Sollte eine finanzielle Beteiligung der Bürger notwendig werden, so könne dies nach Meinung der SPD nur über eine sozial gerechte und nachvollziehbare Finanzierung, wie zum Beispiel wiederkehrende Straßenbeiträge, erfolgen.

Zum neuen Baugebiet an der Adolf-Reichwein-Straße gibt es unverändert sehr unterschiedliche Meinungen in der Bevölkerung. Dies war allerdings auch schon bei der vor einigen Jahren im Gemeindeparlament einstimmig erfolgten Beschlussfassung so. Ausschlaggebend war und ist der Wille des Rodenbacher Parlamentes, dass Rodenbach Bauland sowohl für Einheimische als auch für zukünftige Neubürger zur Verfügung stellen kann. Gleichzeitig gibt es einen zunehmenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum der ebenfalls dort verwirklicht werden soll. „Dabei wird natürlich auch wiederum die notwendige Balance zwischen Wachstum und Ökologie beachtet werden. Rodenbach wird „natürlich Rodenbach“ bleiben.“, wie Jan Lukas, Mitglied der SPD Fraktion, ausführt.

Breiten Raum im Bürgerdialog nimmt auch die Werbeplakatierung in Rodenbach ein. Hierzu gibt es sowohl in der Bevölkerung als auch innerhalb der Fraktion ein sehr unterschiedliches Meinungsbild. Während einige von einer „Verschandelung“ des Ortsbildes sprechen, weisen andere darauf hin, dass die Mehrzahl der Plakate auf Dienste Rodenbacher Gewerbebetriebe aufmerksam mache. Die Diskussion hierüber ist sicherlich noch nicht abgeschlossen.

Kommentiert wurden weiterhin auch das notwendige weitere Zusammenwachsen der Gemeindeteile Nieder- und Oberrodenbach, die Themen Bürgerhaus, Feuerwehr und Kindertagesstätten, die innerörtlichen Parkmöglichkeiten sowie „Rodenbach als Naherholungsgebiet“. Das Fazit von Norbert Link hierzu: „Alle bisherigen Beiträge waren konstruktiv und äußerst hilfreich. Sie haben unsere Diskussion in Partei und Fraktion bereichert. Sie haben uns auf alle Fälle bestärkt, weiterzumachen und den Dialog auf allen Ebenen, wo immer es geht, zu suchen und zu führen. Wir freuen uns auch weiterhin über jede Ansprache, Anregung und Kritik.“ So der Partei- bzw. Fraktionsvorsitzende Ralf Betz und Norbert Link abschließend.

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