GNA: Umzug der Geschäftsstelle

Rodenbach
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Am 15. April ist es soweit: Die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA) und die ihr angegliederte GNA-Stiftung für Mensch und Natur ziehen in neue Büroräume im alten Pfarrgehöft der evangelischen Kirchengemeinde Rodenbach in der Mühlstraße.

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Hintergrund ist, dass nach langen Verhandlungen die Kirchengemeinde Rodenbach das Gemeindezentrum Buchbergstraße an die Kommune verkauft hat, die das in die Jahre gekommene Gemeindezentrum zurückbauen und etwas Neues entstehen lassen wird.

Umzugsauftakt war am vergangenen Samstag eine Aktion zur Säuberung des Pfarrgartens. Unter dem Motto „Sauberhaftes Pfarrgehöft“ räumte die Jugendgruppe der GNA mit Eltern und weiteren ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen das Gelände frei. Außerdem wurden erste "Pflegemaßnahmen" durchgeführt. Auch der Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde Rodenbach stattete einen Besuch ab und beteiligte sich an der Aktion. „Zum Abschluss gab es für die fleißigen Helfer ein kleines Picknick im Garten - das Erste in unserem neuen Domizil. Ein herzliches Dankeschön an alle!“ berichtet die Vorsitzende Susanne Hufmann.

Die GNA gründete sich 2003 in Rodenbach und beschäftigt sich seitdem intensiv mit der Renaturierung von Fließgewässern und der naturnahen Entwicklung der Auen. Aktuelle Projekte sind derzeit ein Biotopverbund für die Gelbbauchunke (in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Main-Kinzig-Kreis), die Wiederherstellung des Feuchtbiotops Bechtoldsahl in Gelnhausen sowie die Entwicklung von halboffenen Landlebensräumen im Bereich "Fußloch" der Gemeinde Brachttal.

Des Weiteren werden die Artenschutzprojekte „Vorfahrt für den Fischotter“ in Kooperation mit der Heinz Sielmann Stiftung, das Projekt „Kiebitz in Not“, der Biotopverbund Laubfrosch und das Eisvogelprojekt unvermindert weiter betreut. Die Rückdrängung der giftigen Herbstzeitlosen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Kinzigaue, bei dem sich die ersten Erfolge bereits eingestellt haben, geht nun schon in das fünfte Jahr. Mit dem Wechsel in das alte Pfarrgehöft soll ein weiteres Betätigungsfeld der GNA weiter ausgebaut werden: Gemeint ist die Natur- und Umweltbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Das Pfarrgehöft mit dem schönen und großen Außengelände bietet uns ganz neue Möglichkeiten, um Schulungen und Kurse durchzuführen. Die Freifläche soll in einen Naturgarten und Lebensraum für wildlebende Tiere und Pflanzen verwandelt werden.“ Eine erste Fachberatung zur Umgestaltung hat bereits stattgefunden, denn die GNA macht mit bei der kreisweiten Aktion „Main-Kinzig blüht“.

Um die benötigten finanziellen Mittel aufzubringen, meldete der GNA-Vorstand den Naturgarten auch bei der Umweltlotterie GENAU an. „Wer dort mitspielt und gewinnt, kann unser Projekt auswählen. Wir freuen uns auf den Neuanfang.“, so Hufmann abschließend.

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